Vorbildliche Effizienz

21.12.2022 | News

Wiha hat das Siegel „100 Betriebe für Ressourceneffizienz" erhalten.

Wiha erhält nach seiner erfolgreichen Projekt-Teilnahme und Bewerbung das Siegel „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“. Nachhaltigkeitsbeauftragte Julia Henschel sowie Siegfried Duffner und Paul Bantle aus den Fachbereichen Engineering und Einkauf, nahmen während der feierlichen Preisverleihung in Stuttgart stellvertretend für Wiha teil. Die Laudatio übernahm Staatssekretär Dr. Andre Baumann persönlich, genauso wie die Urkundenübergabe an die Unternehmensvertreter.
Das von der Landesregierung und den führenden Wirtschaftsverbänden Baden-Württembergs initiierte Projekt soll Unternehmen mit vorbildlichen Effizienzmaßnahmen und Strategien sichtbar machen. Gesucht werden dabei beispielhafte Umsetzungen und „Exzellenz-Beispiele“ ressourceneffizienter Maßnahmen, die zeigen, wie diese konkret umgesetzt werden können und welcher Nutzen für Unternehmen damit verbunden ist. Ziel dabei ist es, weitere Unternehmen dafür zu gewinnen, sich mit möglichen Ressourceneffizienz-Maßnahmen auseinanderzusetzen und diese im nächsten Schritt umzusetzen.
Im Falle von Wiha überzeugte das eingereichte Projekt, welches zeigt, dass es auf die „inneren Werte“ ankommt. Und zwar auf das der Schraubendreher-Griffe, bzw. ihres recycelten Materials, das während des Drei-Komponenten-Spritzguss-Verfahrens zur Einsparung von Ressourcen verwendet wird. Kurz und vereinfacht erklärt, liegt der Schachzug darin, bunt gemischte Regranulat-Materialreste aus dem eigenen Produktionsverfahren wieder aufbereitet in den Prozess zurückzuführen und diese für die erste, am Ende nicht mehr sichtbare Spritzung wiederzuverwenden. Um für diese innere Spritzung gänzlich auf Neumaterial verzichten zu können, wurde außerdem als Ergänzung auf zugekauftes Rezyklat umgestellt. Dies besteht ebenfalls aus recyceltem Kunststoff und liegt typischerweise meist in Schwarz- und Brauntönen vor.
Die äußere und farblich im Wiha Design gehaltene Spritzung mit Neumaterial umschließt im zweiten Schritt die innere Spritzung vollständig. So gehen nach wie vor die gewünschte Optik mit einer ressourcenschonenderen Kernspritzung aus 100% recyceltem Kunststoff Hand in Hand.
Durch diese Prozessumstellung reduziert sich bei Wiha der Bedarf an Neuware somit jährlich um etliche Tonnen PPC und TPE, beides spezielle Arten von thermoplastischen Kunstoffen bzw. Elastomeren, die für die Schraubendreher-Griff-Produktion verwenden werden. Damit verbunden ist eine Einsparung von ca. 200 Tonnen CO2 pro Jahr.

Staatssekretär Andre Baumann (links) überreicht den Wiha Firmenvertretern (v.l.n.r.) Siegfried Duffner, Julia Henschel und Paul Bantle die Urkunde zur Auszeichnung „100 Betriebe für Ressourceneffizienz.

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