„Kalte Wärme“ sorgt für Wohlbefinden

06.02.2023 | Klima / Lüftung, News, TOP Klima-Lüftung

Ein neu errichteter Stadtteil in Niedersachsen dient als Vorzeigeprojekt für den ­Einsatz eines Anergienetzes für Kühlung, Heizung und Warmwasseraufbereitung.

Neustadt am Rübenberge ist eine selbständige Gemeinde in der niedersächsischen Region zwischen Bremen und Hannover mit knapp 45.000 Einwohnern. Die Gemeinde ist seit Jahren Modellstadt für die Region Hannover.

Die Lösung: ein Anergienetz
Die Verantwortlichen hatten für die Gemeinde ein ehrgeiziges Klimaschutzprogramm entwickelt, zu dem natürlich auch eine klimaschonende Siedlungsentwicklung gehört. Für die Wärmeversorgung und Kühlung des neuen Quartiers auf einem ehemaligen Hüttengelände suchten die Stadtentwickler deshalb nach einem zukunftsweisenden Konzept. Das Besondere daran: Nunmehr werden die Bewohner des neuen Quartiers über ein sogenanntes kaltes Nahwärmenetz mit umweltfreundlicher Heizenergie versorgt. Eine wichtige Rolle hierbei spielen Wärmepumpen von alpha innotec.

Ein neuer Stadtteil entsteht
Rund 180.000 Quadratmeter groß ist das neue Siedlungsgebiet. Hier entsteht ein neuer Stadtteil mit 72 Einfamilienhäusern und 44 Mehrfamilienhäusern, dazu eine Seniorenresidenz, ein Supermarkt und eine Kindertagesstätte. Wenn das Quartier komplett fertiggestellt ist, wird es mehr als 1.000 Bewohnern eine neue Heimat bieten: mit einer mustergültigen Infrastruktur und einem klimaschonenden Energiekonzept.
Vladimir Tsintsiper, Projektierer bei alpha innotec: „Die ersten Bewohner sind schon eingezogen. Es gibt heute keine Kommune mehr, die eine Siedlung oder ein neues Quartier plant, ohne eine energieeffiziente und klimafreundliche Versorgung mit Wärmeenergie anzustreben. Das ist nur mit einem intelligenten, großflächigen Einsatz von Wärmepumpen möglich. Neustadt am Rübenberge ist ein gutes Beispiel dafür.“

Die Wärmepumpe kann’s
Den Zuschlag für die Versorgung des neuen Quartiers hat alpha innotec bekommen. Vladimir Tsintsiper: „Weil wir den dortigen Verantwortlichen einige sehr überzeugende Referenzanlagen in der Region präsentieren konnten.“ Die Projektplaner rechnen für das ganze Quartier mit einem Energiebedarf von etwa 2.500 Megawattstunden im Jahr. Der größte Teil der dafür benötigten Primärenergie kommt aus einem in der Nähe verlegten und ungefähr 15.000 Quadratmeter großen Erdkollektorfeld. Eine weitere Energiequelle ist das Regenrückhaltebecken in dem neuen Wohnquartier.

Lesen Sie den ungekürzten Artikel ab Seite 50 der aktuellen Ausgabe 1-2/2023 oder am AustriaKiosk!

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