Erfolgreicher Feldversuch im Wohnpark Alterlaa: Der KELIT COPTIMIZER hat technisch und sozialwissenschaftlich die Nase vorn. | © KE KELIT
Konventionelle Heizkörper können bei niedrigen Vorlauftemperaturen oft nicht genügend Wärme abgeben. In der Folge bleiben zu beheizende Räume kalt, bzw. das Aufheizen dauert zu lange und die Bewohner verlieren an Wohnkomfort. Auf den ersten Blick scheint ein Heizkörpertausch die Lösung zu sein, was in der Praxis jedoch einen enormen Aufwand bedeutet; denn ein solcher Tausch ist teuer und verursacht Schmutz. Hinzu kommt, dass damit einhergehend oft auch Leitungen umverlegt oder zusätzliche Baumaßnahmen durchgeführt werden müssen, damit das neue System überhaupt funktioniert. Genau hier setzt der neue KELIT COPTIMIZER des Unternehmens KE KELIT an. Er wertet den bestehenden Heizkörper auf, erhält also die vorhandene Hardware, und bringt diese auf das Niveau moderner Heizsysteme.
Saubere ökologische Lösung
Das Herzstück des KELIT COPTIMIZER liegt in seiner Fähigkeit durch Belüftung der bestehenden Radiatoren die Leistungsfähigkeit um bis zu 40 Prozent zu erhöhen. Dabei arbeitet er völlig energieautark und kann in nur 15 Minuten installiert werden. Besonders im Zusammenspiel mit Wärmepumpen und Fernwärme entfaltet der KELIT COPTIMIZER seine Stärken. Er ermöglicht den Betrieb mit niedrigeren Vorlauftemperaturen, verbessert die Effizienz und senkt die Rücklauftemperaturen. Damit wird nicht nur die Energieeinsparung maximiert, sondern auch die Langlebigkeit der gesamten Heizungsanlage unterstützt. Dies bringt den Betreibern niedrigere Betriebskosten und gleichzeitig mehr Behaglichkeit. Der KELIT COPTIMIZER ist somit ein Energieoptimierungssystem, das bestehende Ressourcen aufwertet, Energie spart und auch den Materialeinsatz bei Sanierungen reduziert.
Wie funktionierts?
Der KELIT COPTIMIZER macht sich einen physikalischen Effekt zunutze, der seit über hundert Jahren bekannt ist: den Seebeck-Effekt. Dabei wird ein Temperaturunterschied in elektrische Energie umgewandelt. Während der Heizkörper auf seiner Oberfläche heiß ist, bleibt die Umgebungsluft kühler. Aus diesem Delta entsteht die Spannung, die der KELIT COPTIMIZER benötigt, um seine Lüfter zu betreiben – ohne Stromanschluss und Batterien und somit auch ohne zusätzliche Stromkosten. Mit der gewonnenen Energie starten automatisch die eingebauten Querstromlüfter. Diese greifen in den natürlichen Luftstrom des Heizkörpers ein und führen die Wärme aktiv in den Raum. Während ein klassischer Heizkörper seine Wärme fast ausschließlich nach oben abgibt, verteilt der KELIT COPTIMIZER die Luft wesentlich gleichmäßiger. Dadurch wird der gesamte Raum schneller erwärmt, Temperaturunterschiede verschwinden und ein behagliches Wohnklima stellt sich ein. Je höher die Temperatur des Heizkörpers, desto stärker die Stromerzeugung und desto intensiver der Luftstrom; dank speziell ausgelegten Lüftern ist der KELIT COPTIMIZER dabei unauffällig leise.
Erfolgreich getestet
Der Wohnpark Alterlaa in Wien, eine architektonische Ikone der 1970er-Jahre mit über 3.000 Wohnungen und fast 10.000 Bewohnern, steht exemplarisch für die großen Herausforderungen der Wärmewende im Gebäudebestand. In einem Pilotprojekt wurde die Wirksamkeit des Systems ebendort im Wohnpark Alterlaa, in einem groß angelegten Feldversuch überprüft. Zwei nahezu baugleiche Wohnhaustürme wurden miteinander verglichen: ein Testturm mit mehr als 120 Wohnungen und über 700 aufgerüsteten Heizkörpern sowie ein Referenzturm ohne KELIT COPTIMIZER „konkurrierten“ für dieses Experiment miteinander. Weiters wurden im Zuge dessen über 300.000 Messpunkte erfasst; begleitet wurde die Untersuchung schließlich noch von einer sozialwissenschaftlichen Befragung der Bewohner.
Die Ergebnisse belegen klar die Wirkung der Nachrüstung. In den Wohnungen des Testturms konnte die Vorlauftemperatur um durchschnittlich fünf bis acht Grad abgesenkt werden, ohne, dass die Bewohner Einbußen beim Komfort verspürten. Gleichzeitig sanken die Rücklauftemperaturen deutlich, was ein direkter Hinweis auf gleiche Wärmeabgabe bei niedrigerer Vorlauftemperatur ist. Bewohner berichteten, dass sich Räume nach dem Lüften schneller wieder aufheizten, dass die Wärme gleichmäßiger verteilt wurde und kalte Zonen verschwanden. Viele gaben an, die Technik im Alltag gar nicht bewusst wahrzunehmen – einzig der verbesserte Wohnkomfort fiel ihnen auf. „Mit dem KELIT COPTIMIZER zeigen wir, dass die Wärmewende im Gebäudebestand ohne aufwendige Eingriffe möglich ist. Anstatt funktionierende Heizkörper zu ersetzen, machen wir sie fit für moderne Niedertemperatursysteme – sauber, effizient und ressourcenschonend. Das Pilotprojekt im Wohnpark Alterlaa bestätigt eindrucksvoll: Mehr Effizienz, weniger Energieverbrauch und spürbar mehr Wohnkomfort lassen sich sehr wohl miteinander verbinden“, betonte dazu Karl Egger, CEO von KE KELIT auf Nachfrage.


