Es war schön, interessant und spannend, in einen anderen Lebensentwurf hineinspüren zu können … Gleichzeitig war die Erkenntnis, dass ich mit diesem anderen Beruf nicht lange glücklich sein, er mich im Gegenteil schnell zermürben würde, eine erschreckende. Umso froher war ich, als mir von Verlagsseite signalisiert wurde, ich könne doch zurück kommen … Es war auf jeden Fall eine wertvolle Erfahrung und ich bin froh, es probiert zu haben; mein großer Dank gilt aber nicht zuletzt auch der Berufsschule, der Wiener Mollardgasse, bzw. der Schulführung, Direktion sowie der KollegInnenschaft. Nun bin ich aber eben auch sehr froh, wieder dort anknüpfen zu können, von wo aus ich mich vor rund einem Jahr auf diese Reise begeben habe; zurück in einer mir vertrauten und sehr lieb gewordenen Branche und beim „Gelben“, dem Innungsmagazin der GebäudetechnikerInnen.
Vielerlei Möglichkeiten, für Austausch, Updates und Neues bot gleich zu Beginn des heurigen Jahres, die Frauenthal EXPO 2026. Jede Menge vertraute Gesichter und viele freundliche Worte, machten – neben spannenden Branchen-News – diesen Jahresauftakt zu einem angenehmen. Den Nachbericht dazu finden Sie, liebe LeserInnen, auf Seite 12 dieser Ausgabe.
Außerdem sei Ihnen im quasi selben Atemzug (Federstrich wäre eigentlich schön formuliert, aber wir tippen ja leider alle, also …) bzw. Tastaturdrücker, die Energiesparmesse Wels ans Herz gelegt. Sie findet kurz nach Erscheinen dieser Ausgabe statt und doch haben wir bereits ein Auge darauf geworfen – ein Vorbericht dazu ist auf den Seiten 14-15 zu finden. Last but not least kommt hier noch die versprochene Auflösung, der von mir auf LinkedIn angeteaserten Frage, was Al Pacino mit Haustechnik am Hut hatte: Seine einzige, jemals abgelegte Prüfung war (laut der Erzählung in seiner lesenswerten Biografie „Sunny Boy“), jene über das Warten und Reparieren von Gasthermen. Er war in jungen Jahren nicht nur – wie später auch noch mehrmals – pleite, sondern hatte ein überschaubares Einkommen als Hausmeister eines New Yorker Gebäudes. An seine Wohnungstüre hatte er damals das bis dato einzig professionelle Foto seiner Person gehängt, welches ein Freund für ihn gemacht hatte. Darunter war er als Hausmeister ausgewiesen; eine von vielen unterhaltsamen Anekdoten aus einem höchst abwechslungsreichen Leben …
Nun aber in gewohnter Manier: Eine genussvolle Lektüre der vorliegenden Ausgabe im Namen des gesamten Teams!
Martin Pechal
Chefredakteur