Die alte Ölheizung weicht der Pellematic Condens mit ZeroFlame® Technologie. | © Ökofen
Beim Heizungstausch im bewohnten Bestand zählen kurze Umbauzeiten, kompakte Technik und eine saubere Umsetzung. Für Installationsbetriebe besonders wichtig sind dabei neben der technischen Auslegung vor allem kurze Stillstandszeiten, überschaubare Eingriffe in den Gebäudebestand und eine wirtschaftliche Umsetzung.
Die Ausgangssituation in diesem Projekt: Das Einfamilienhaus von Familie Buchmayr, Baujahr 2001, verfügt über eine Wohnfläche von rund 170 Quadratmetern. Beheizt wurde das Gebäude bislang mit einer Ölheizung, der jährliche Verbrauch lag bei etwa 2.000 Litern Heizöl. Neben steigenden Betriebskosten und zunehmendem Wartungsaufwand war die langfristige Perspektive ausschlaggebend für die Entscheidung, das bestehende Heizsystem vollständig zu ersetzen.
Planung und Lösung
Auf Basis der Gebäudeanalyse wurde ein Pelletsheizsystem mit 10 kW Kesselleistung geplant. Zur Optimierung des Anlagenbetriebs wurde ein Pufferspeicher mit 1.000 Litern integriert. Ziel war es, die bestehende Heizungsstruktur weitgehend weiterzuverwenden und den Umbau mit möglichst kurzer Unterbrechung der Wärmeversorgung durchzuführen.
Anlagentechnik
Installiert wurde eine Pellematic Compact Pelletsheizung mit ZeroFlame®-Technologie aus dem Hause ÖkoFEN. Die Anlage ist für den Einsatz im Einfamilienhaus konzipiert und zeichnet sich durch seine kompakte Bauweise, niedrige Emissionswerte und einen hohen Wirkungsgrad aus. Die Pellets werden platzsparend in einem dazu passenden Gewebetank gelagert. Zentrales Merkmal ist die eingesetzte ZeroFlame® Technologie. Diese spezielle Verbrennungsführung reduziert die Flammenbildung gezielt und ermöglicht dadurch besonders niedrige Staub- und CO-Emissionswerte ohne zusätzliche Filtertechnik. Für den Fachbetrieb bedeutet dies eine einfache Einhaltung aktueller Emissionsgrenzwerte sowie einen reduzierten Reinigungs- und Wartungsaufwand bei gleichzeitig stabilem Betrieb über den gesamten Leistungsbereich hinweg.
Umsetzung im Bestand
Nach der Demontage der alten Ölheizung und der fachgerechten Entsorgung der Tanks wurde der neue Pelletskessel eingebracht. Um den Heizraum auch optisch zu vergrößern, wurde die Mauer zwischen Tankraum und Heizraum entfernt. Dank kompakter Bauweise und hohem Vormontagegrad der Komponenten konnte die komplette Installation inklusive Inbetriebnahme innerhalb von zwei Arbeitstagen abgeschlossen werden.
Integration und Betrieb
Die neue Anlage wurde in das bestehende Heizsystem eingebunden und hydraulisch abgeglichen. Die Regelung wurde auf das Gebäude abgestimmt und ermöglicht einen bedarfsgerechten Betrieb über das gesamte Jahr hinweg.
Mehrwert für das Handwerk
Für Installationsbetriebe bietet ÖkoFEN zusätzliche Vorteile: Neben der innovativen Technik profitieren Fachbetriebe von umfassenden Serviceleistungen für Partnerbetriebe – von der Planungsunterstützung über Schulungen bis hin zu technischer Hotline, Ersatzteilverfügbarkeit und digitalen Services. Die Leistungen aus einer Hand reduzieren Schnittstellen, erhöhen die Planungssicherheit und erleichtern die langfristige Betreuung der installierten Anlage. Das Projekt zeigt, dass der Austausch einer Ölheizung gegen eine Pelletsanlage im Einfamilienhaus auch im bewohnten Zustand effizient umsetzbar ist. Mit guter Planung, kompakter Technik und klaren Abläufen lassen sich kurze Umbauzeiten realisieren.
