Vom 17. bis 20. März kamen mehr als 30.000 Fachbesucher in die Messe Essen. | © Armin Huber/MESSE ESSEN
Die SHK+E Essen 2026 hat ihre Bedeutung als zentrale Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Elektro erneut unterstrichen. Vom 17. bis 20. März kamen mehr als 30.000 Fachbesucher in die Messe Essen, um sich über aktuelle Technologien und Branchentrends zu informieren.
Rund 350 Aussteller aus 16 Ländern präsentierten Lösungen von energieeffizienter Heizungstechnik über Trinkwasserhygiene bis hin zu digitalen Steuerungs- und Elektrosystemen.
Plattform für Austausch und Geschäft
Ein zentrales Element der Messe bleibt der persönliche Austausch zwischen Industrie, Handwerk und Planung. „Die SHK+E ESSEN hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch für die Weiterentwicklung der Branche ist“, sagt Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen.
Auch aus Sicht des Handwerks bestätigt sich die Relevanz der Veranstaltung. „Wir blicken auf vier sehr gute Messetage zurück. Die gestiegenen Besucherzahlen zeigen deutlich, welchen großen Stellenwert die SHK+E ESSEN 2026 für die SHK-Branche hat“, erklärt Ulrich Grommes, Landesinnungsmeister beim Fachverband SHK NRW.
Die Struktur des Publikums unterstreicht den Fachcharakter: Der Großteil stammt aus dem SHK-Handwerk, ergänzt durch Planer, Sachverständige, Großhandel sowie Vertreter der Wohnungswirtschaft und Industrie. Rund 70 Prozent der Besucher verfügen über konkrete Einkaufs- oder Beschaffungskompetenz.
Hohe Zufriedenheit im Fachpublikum
Die Messe erhält auch in den Besucherbewertungen gute Noten. 91 Prozent zeigen sich insgesamt zufrieden mit ihrem Besuch, 86 Prozent bewerten das Angebot positiv. Besonders relevant für die Veranstalter: 92 Prozent würden die Messe weiterempfehlen, 94 Prozent planen eine erneute Teilnahme.
Innovationsschub im Heizungsmarkt
Inhaltlich stand vor allem die Heiztechnik im Fokus. 61 Prozent der Besucher interessierten sich für entsprechende Lösungen, darunter Wärmepumpen, hybride Systeme und effiziente Brennwerttechnik.
„Die diesjährige SHK+E ESSEN hat einmal mehr eindrucksvoll die Innovationskraft und Vielseitigkeit der Heizungsindustrie gezeigt“, sagt Markus Staudt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH). Vor dem Hintergrund regulatorischer Entwicklungen sei „die Aufbruchstimmung in den Messehallen deutlich spürbar“.
Positive Bilanz bei Ausstellern
Auch auf Ausstellerseite fällt das Fazit überwiegend positiv aus. 93 Prozent geben an, ihre wichtigsten Zielgruppen erreicht zu haben. Der direkte Austausch wird dabei als zentraler Mehrwert hervorgehoben.
„Die SHK+E ESSEN war für uns als Toto Europe GmbH ein voller Erfolg“, sagt Matthias Kortenhorn, Senior Sales Manager bei Toto Europe. Ähnlich bewertet Cyril Stutz, Geschäftsführer der Geberit Vertriebs GmbH Deutschland, die Messe als „gelungenen Auftakt in das Messejahr 2026“.
Stefan Weber, Leiter Buderus Vertriebsbereich West, sieht in der Resonanz eine Bestätigung für den technologischen Wandel: „Die starke Resonanz und der intensive Austausch bestätigen: Die Zukunft der Branche hat längst begonnen.“
Einordnung: Messe bleibt wichtiger Branchentreffpunkt
Die SHK+E Essen behauptet sich damit weiterhin als zentrale Plattform für den Dialog zwischen Industrie und Handwerk. Gerade in einer Phase technologischer Umbrüche – etwa durch die Transformation im Heizungsmarkt – bleibt der Bedarf an Austausch und Orientierung hoch. Die nächste Ausgabe der Messe ist für den 21. bis 24. März 2028 geplant.
