Teilnehmen können Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Studierende. | © Michael Hedl/objektiv.gesehen
Mit dem Start des 5. Österreichischen Photovoltaik-Innovationsawards will die Technologieplattform Photovoltaik (TPPV) innovative Ansätze zur Nutzung von Solarenergie sichtbar machen. Gesucht werden Projekte, die Photovoltaik nicht nur zur Stromerzeugung einsetzen, sondern in unterschiedlichste Systeme und Anwendungen integrieren.
Der offizielle Auftakt erfolgte im Rahmen des PV-Kongresses des Bundesverbands Photovoltaic Austria, der mit rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erneut stark frequentiert war. Die Preisverleihung ist für November 2026 im Zuge der Fachtagung für PV und Stromspeicherung in Villach geplant.
Fokus auf Integration und Systemnutzen
Im Mittelpunkt des Awards stehen Projekte, die Photovoltaik integrativ, systemdienlich oder besonders innovativ einsetzen – etwa in Gebäuden, Infrastrukturen oder in der Landwirtschaft. Ziel ist es, die Verbindung von Energieerzeugung mit gestalterischen und funktionalen Anforderungen stärker in den Vordergrund zu rücken.
„Innovative Photovoltaik-Lösungen sind ein zentraler Schlüssel für das Energiesystem der Zukunft […]“, sagt Hubert Fechner, Obmann der TPPV. „Der Photovoltaik-Innovationsaward hat […] demonstriert, welche Potenziale in der heimischen Branche stecken.“
Impulse für den Innovationsstandort
Der Wettbewerb adressiert die gesamte Wertschöpfungskette der Photovoltaik und soll die Rolle Österreichs als Innovationsstandort unterstreichen. Besonders in Kombination mit Stromspeichern, digitalen Anwendungen und neuen Geschäftsmodellen entstehen laut TPPV zunehmend Lösungen für ein flexibleres und resilienteres Energiesystem.
„Mit dem Award wollen wir die Innovationskraft österreichischer Akteur*innen hervorheben […]“, so Fechner.
Einreichungen bis September möglich
Teilnehmen können Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Studierende mit Projekten, die sich bereits in Umsetzung befinden oder als Konzept vorliegen. Eine unabhängige Fachjury aus dem DACH-Raum bewertet die Einreichungen unter anderem nach Kriterien wie energetischem Gesamtkonzept, architektonischer Qualität und Umweltverträglichkeit.
Die Einreichfrist läuft bis zum 15. September 2026. Die besten Projekte werden mit Preisgeldern von insgesamt 10.000 Euro ausgezeichnet.
Mit dem Wettbewerb setzt die Branche ein weiteres Signal für die zunehmende Bedeutung integrierter Photovoltaiklösungen – und für deren Rolle in der Energiewende.
Details zum Award und den Einreichkriterien finden Sie unter: www.pvaustria.at/pv-innovationsaward
