Digitalisierung ist alles, nur kein Selbstzweck: Digitale Prozesse sparen Zeit, reduzieren Fehler und sorgen für mehr Transparenz im Betrieb. | © KI-generierte Visualisierung
Digitalisierung ist längst im Handwerk angekommen – zumindest theoretisch. Im Alltag vieler Betriebe sieht es noch anders aus. Zettelwirtschaft, ständige Unterbrechungen, Excel-Angebote, WhatsApp-Nachrichten und Informationen, die irgendwo verloren gehen … Und nicht selten läuft vieles noch über den Schreibtisch des Chefs. In den IEQ-Seminaren soll nicht zuletzt deshalb der realistisch auf den Arbeitsalltag im Handwerk geblickt werden. Essenzielle Fragen dabei sind: Wo gehen Zeit und Energie verloren? Welche Prozesse lassen sich verbessern? Wie können digitale Werkzeuge und KI sinnvoll unterstützen – ohne unnötige Komplexität? In konkreten Praxisbeispielen geht es um Anforderungen wie:
- digitales Angebots- und Rechnungswesen
- Terminplanung und Kundenkommunikation;
- mobile Baustellen-Dokumentation;
- strukturierte Abläufe im Betrieb;
- sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von KI im Handwerk.
Die TeilnehmerInnen erfahren, wie digitale Prozesse Zeit sparen, Fehler reduzieren und für mehr Transparenz im Betrieb sorgen können und warum Digitalisierung nicht Selbstzweck ist, sondern helfen muss, den Betrieb besser zu organisieren. Der „Gelbe“ sprach dazu mit der Vortragenden Sandra Jentsch, Head of Digital Communication, der sechsfünftel by IEQ GmbH & Co. KG:
IEQ bietet von Kongressen über gezielte Vortragsreihen ein breites Angebot an … Wo liegt euer Fokus?
Jentsch: Unser Fokus liegt ganz klar im Bereich Marketing und Vertrieb für Handwerksbetriebe. Digitalisierung und KI sind nur die Werkzeuge, um Unternehmensziele zu erreichen.
Was ist dein Background? Hast du Fachhandwerks-Connections?
Jentsch: Ich habe selbst mal in Handwerksbetrieben gearbeitet und war dort zuständig für Vertrieb und Marketing mit dem Schwerpunkt auf die digitale Ausrichtung der Firmen. IEQ war ab 2012 unser Dienstleister für unser Marketing. Anders als andere Agenturen bot IEQ schon damals branchenspezifische Marketinglösungen in der Handwerks- und Fachhandelsbranche sowie im Gesundheitswesen an, unterstützt durch ein umfangreiches Netzwerk aus Deutschlands führenden Marken. Das hat mich 2012 dermaßen überzeugt, dass ich eingestiegen bin. Seitdem bin ich Teil der IEQ-Gruppe mit insgesamt 160 Mitarbeitern. Wir bieten mehr als „nur“ eine Website. Zu unseren Kernleistungen gehören unter anderem: Social Media, Suchmaschinen-Optimierung, Personalgewinnung, u. a. Elektro- und SHK-Fachinhalte, Print-Werbung, Fotoshootings und Drohnenaufnahmen. Aber vor allem eine professionelle und persönliche Beratung. Diese Beratung gibt es individuell in Eins-zu- Eins-Gesprächen mit unseren Kundenbetreuern oder eben auch in Form von Seminaren; vor Ort oder auch online.
Digitalisierung ist zentrales Thema der Vorträge?
Jentsch: Definitiv, ja.
Die Seminare sind online und physisch? Welche Vortags-Art überwiegt bzw. ist dir sympathischer?
Jentsch: Sowohl als auch. Es überwiegen die Onlineformate. Ich mag Effizienz und
Effektivität, deshalb bin ich klar eine Freundin von digitalen Vorträgen.
Seid ihr international unterwegs, inner-europäisch, oder finden – vor allem die physischen Vorträge – hauptsächlich in Deutschland statt?
Jentsch: Wir bewegen uns im gesamten DACH-Raum.
Was sind die häufigsten Fragen aus dem Publikum?
Jentsch: Die häufigsten Fragen sind:
• Was funktioniert und was nicht?
• Was gibt es Neues?
• Wie bekommen wir raus, wo wir stehen?
• Wie nehmen wir unsere Mitarbeiter mit?
Inwiefern unterscheiden sich die Vorträge nach Gewerken und Zuhörerschaft?
Jentsch: Ich greife je Gewerk auf unterschiedliche Geschichten, Metaphern und Beispiele zurück – und ich stelle viele Fragen, denn eine großartige Idee ist niemals eine, die auf der Hand liegt.
Meine Vorträge sollen zum Umdenken bewegen. Sie sollen Spaß machen und Lust auf Neues. Ohne den Fokus zu verlieren.
Vielen Dank für Ihre Antworten!

„Meine Vorträge sollen zum Umdenken bewegen. Sie sollen Spaß machen und Lust auf Neues.“
