Mit der Initiative „Energie & Wasser sparen. Jetzt“ verfolgt die Rabmer Gruppe das Ziel, den Warmwasserverbrauch zu senken. | © Rabmer Gruppe
Längere Trockenperioden, sinkende Grundwasserspiegel und zunehmender Hitzestress setzen Europas Wasserressourcen immer stärker unter Druck. Auch in Österreich wird der sparsame Umgang mit Trinkwasser zu einem zentralen Zukunftsthema. Nach Ansicht der Rabmer Gruppe liegt dabei ein bislang unterschätztes Einsparpotenzial im Warmwasserverbrauch von Gebäuden.
Vor allem beim Duschen, Händewaschen und in der Küche werde täglich nicht nur Wasser, sondern auch Energie für dessen Erwärmung verbraucht. Moderne Technologien könnten den Verbrauch deutlich reduzieren, ohne dass Nutzer ihr Verhalten ändern müssten.
Warmwasser als wichtiger Hebel
Laut Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz entfallen rund 49 Prozent des täglichen Wasserverbrauchs eines durchschnittlichen Österreichers auf Warmwasser. Da jeder Liter zuvor erwärmt werden muss, wirkt sich eine Reduktion unmittelbar auch auf Energieverbrauch und CO₂-Emissionen aus.
Die Rabmer Gruppe sieht deshalb insbesondere im Warmwasserbereich großes Potenzial für Ressourcenschonung.
„Die Diskussion darf nicht länger lauten: Wie bringen wir Menschen dazu, weniger oder kürzer zu duschen? Die richtige Frage ist: Wie schaffen wir es, dass Millionen Menschen mit jedem Duschvorgang automatisch weniger Wasser und Energie verbrauchen – ohne ihre Gewohnheiten ändern oder auf eine erfrischende Dusche verzichten zu müssen? Nachhaltigkeit ist dann erfolgreich, wenn sie einfach funktioniert“, sagt Ulrike Rabmer-Koller, Geschäftsführerin der Rabmer Gruppe und Initiatorin der Initiative „Energie & Wasser sparen. Jetzt“.
Wassersparen ohne Komfortverlust
Als Beispiel nennt das Unternehmen den Ecowaterjet by Rabmer. Die Nachrüstlösung wird zwischen Armatur und Duschschlauch beziehungsweise vor einer Regendusche installiert und soll den Wasserverbrauch beim Duschen um bis zu 50 Prozent reduzieren. Durch eine Venturi-Technologie bleibe der Wasserdruck dabei erhalten, während der bestehende Duschkopf weiterverwendet werden kann.
„Die nachhaltigste Lösung ist jene, die Menschen gerne nutzen. Wenn wir denselben Komfort mit deutlich weniger Wasser erreichen, profitieren Umwelt, Klima und gleichzeitig auch die Geldbörse“, so Rabmer-Koller.
Million Duschen als Ziel
Mit der Initiative „Energie & Wasser sparen. Jetzt“ verfolgt die Rabmer Gruppe das Ziel, den Warmwasserverbrauch in einer Million Duschen dauerhaft zu senken. Nach Unternehmensangaben könnten dadurch jährlich bis zu 22 Milliarden Liter Wasser, 3,2 Millionen Gigajoule Energie und rund 290.000 Tonnen CO₂ eingespart werden.
Vor dem Hintergrund zunehmender Trockenperioden sieht das Unternehmen gerade einfach nachrüstbare Technologien als Möglichkeit, Wasser- und Energieeinsparungen ohne Komforteinbußen im Alltag umzusetzen.
„Wir sprechen oft über große Infrastrukturprojekte oder neue Kraftwerke. Dabei können bereits kleine technische Maßnahmen in Millionen Haushalten eine enorme Wirkung entfalten. Genau dort liegt ein enormes Potenzial für einen effizienten Klima- und Ressourcenschutz“, sagt Rabmer-Koller.
