Jeder für sich – und wer für uns alle?

02.12.2016 | News

Thomas Bade über Begriffsdefinitionen, den Umgang mit Barrierefreiheit und die Veränderung der Awareness innerhalb der letzten Jahre.

Universal Design, design for all, barrierefrei … und natürlich nutzerorientiert, der Mensch im Mittelpunkt, gerne mit einer Brise social impact Design als Sahnehäubchen und nicht zu vergessen der Zuckerguss Nachhaltigkeit. Zusätzlich binden wir alle erdenklichen Nutzengruppen in unsere Strategien ein. Das Problem: Keiner versteht uns, keiner will uns oder unsere Produkte. Übertrieben? Nähern wir uns von der anderen Seite. Zitat des verstorbenen Designers James Irvine: „Universal Design? Good design is universal design!“
Das versuche ich mal freundlich zu interpretieren. James Irvine könnte also gemeint haben, dass all diejenigen, die nicht von vornherein für alle Nutzergruppen (Jung, Alt, andere Kulturkreise, Menschen mit oder ohne einer Beeinträchtigung) gestaltet haben, in die Kategorie schlechte Gestalter fallen. Respekt. Gut, dass es nicht von mir formuliert wurde. In der Tat ist es wohl eher so, dass sich Gestalter nur langsam von Normierungen und Lastenheften der Auftraggeber oder Bauherrn lösen oder besser sich zutrauen, mit Selbstbewusstsein andere, vielleicht auch neue, Wege zu gehen.
Lesen Sie den ungekürzten Kommentar auf Seite 64 der aktuellen Ausgabe 12/2016!

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