Innovationsprozesse nach Vorbild der Natur

23.05.2018 | News

Seit Ende der 1990er Jahre wächst die Anhängerschaft des Biomimicry Ansatzes weltweit. Nun hat sich auch die EU dazu durchgerungen, dem Konzept mehr Aufmerksamkeit und finanzielle Ressourcen zu widmen.

Unter dem Mantel eines Horizon 2020 Projekts soll verstärkt daran gearbeitet werden, Europa als Leader im Bereich Innovation inspired by nature darzustellen. An der FH Burgenland führt die international renommierte Professorin Regina Rowland seit Jahren Studierende in die Welt der Biomimicry ein. "Die Biomimicry bietet uns mögliche Prozesse dafür, die Innovationskraft der Natur zu verstehen, zu imitieren und auf unsere menschlichen Problemstellungen anzuwenden", so Rowland. "Die Natur ist euer Mentor, euer Lehrer", erklärt Rowland ihren Studierenden. Nach 30 Jahren in den USA kehrte die charismatische Lehrende 2016 zurück in ihre Heimat, das Burgenland. An der FH Burgenland führt sie Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen in den transdisziplinären Innovationsprozess der Biomimicry ein. Forscherinnen und Forscher, Entwickler und kreative Köpfe nehmen sich hier die Natur zum Vorbild. "Das sollen auch die Studierenden verinnerlichen." Ein Fokus liegt hier vor allem auf den Studiengängen im Bereich Energie- und Umweltmanagement. Dass die Frage "Hey nature, how do you solve this problem?" zum Erfolg führen kann, wie man aus Fehlern lernt und die Prinzipien der Natur in sein tägliches Schaffen und Tun integriert, erklärt Rowland auf einfache und sympathische Weise im Hörsaal, aber auch online. Interessierte können sich auch über Youtube einen Einblick verschaffen. Entstanden ist das Video im Rahmen des Interreg Projekts Excellence in Research, Social and Technological Innovation Project Management (ReSTI)[1], für das sich Interessierte bis 31. Mai im Pilotprojekt bewerben können.

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