Textilsharing ist aktiver Umweltschutz

10.03.2020 | Installationstechnik, News

Das Mehrwegprinzip des MEWA Textil-Managements bietet die Möglichkeit, eine Fabrik oder Werkstatt im Handumdrehen auf umweltfreundlich umzustellen. Das gibt ein gutes Gefühl und macht den Betrieb für Mitarbeiter und Kunden attraktiver.

Trinkgefäße aus Polymilchsäure, die nach Gebrauch in ihre Bestandteile Kohlenstoff und Wasser zerfallen, Turnschuhe aus synthetischem Spinnengarn, die sich nach einigen Jahren in Luft auflösen und nur die Sohle übriglassen. Überall auf der Welt wird geforscht und getüftelt, um Produkte zu entwickeln, die sich biologisch abbauen lassen. Das ist wichtig und trägt zum Umweltschutz bei. Noch effektiver ist das MEWA Putztuchsystem, denn es setzt viel früher an: MEWA Kunden produzieren erst gar keinen Müll. Sie mieten die saugstarken Tücher, die der Anbieter zum vereinbarten Zeitpunkt abholt, wäscht und frisch gewaschen wieder anliefert. Das ist bequem, erlaubt eine exakte Kostenkalkulation und spart Zeit, denn frische Tücher sind immer zur Hand. So kann sich das Personal fachlichen Aufgaben widmen, statt Tücher zu beschaffen und gemäß den gesetzlichen Vorschriften zu entsorgen. Die Anzahl und Qualität der Putztücher – es gibt vier verschiedene, je nach Einsatzgebiet – lässt sich stets an den aktuellen Bedarf eines Unternehmens anpassen.
Und so geht´s: MEWA ermittelt den Bedarf an Putztüchern und liefert die benötigte Menge zum vereinbarten Zeitpunkt. Von nun an haben die Mitarbeiter immer frische Putztücher zur Hand. Nach Gebrauch wird es in den Sicherheitscontainer SaCon geworfen, den MEWA mitliefert. Dieser sorgt nicht nur für Ordnung, sondern auch für ein wichtiges Plus an Sicherheit, denn er besteht aus nicht entflammbarem Kunststoff und besitzt einen hermetisch verschließbaren Deckel. In ihm sind die ölverschmierten Putztücher sicher. Zum vereinbarten Zeitpunkt liefert MEWA frische Tücher an, holt den SaCon mitsamt den verschmutzten Tüchern ab, wäscht sie umweltschonend und führt sie damit dem Mehrwegkreislauf wieder zu. MEWA übernimmt also die komplette Verantwortung; die aufwendige Entsorgung, die gesetzlich für entzündliche Materialien wie Einwegputzmaterial gefordert wird, entfällt.
Aktuell wäscht MEWA über 1 Milliarde Putztücher für 188.000 Vertragskunden im Jahr. Dabei werden Öle und Fette aus den schmutzigen Tüchern herausgefiltert und zur Beheizung der Wasch- und Trocknerstraßen verwendet. So deckt MEWA einen Großteil des internen Energiebedarfs bei der Bearbeitung von Putztüchern und spart damit erhebliche Mengen Heizöl ein. Den Wasserbedarf konnte MEWA durch verfeinerte Technik im Laufe der Zeit immer weiter reduzieren. Zudem werden die Waschmittel bei MEWA, obgleich sie biologisch abbaubar sind, in einer möglichst geringen Dosierung eingesetzt.

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