Darauf kommt es bei Werkzeug an

26.09.2013 | Installationstechnik

Beim Kauf von Werkzeug soll der Profi auf normgerechte Ausführung, kompetente Beratung und einen flotten Servicedienst achten. Leichte und kabellose Elektrowerkzeuge liegen voll im Trend.

Praxisgerechtes Werkzeug muss auf den Bedarf des Anwenders zurechtgeschnitten sein. Betreffend Preis- und Leistungsverhältnis ist auf eine angemessene Lebensdauer besonders zu achten. Ein ganz wichtiges Entscheidungskriterium für die Wahl einer Marke ist die schnelle Ansprechbarkeit von kompetenten Mitarbeitern – sowohl beim Hersteller als auch beim Handel und Servicebetrieb. Verständliche Betriebsanleitungen und die Möglichkeit zu Produktschulungen durch erfahrene Außendienstmitarbeiter oder in firmeneigenen Schulungszentren sind weitere gute Gründe, die für eine Produktwahl sprechen.

Normgerecht
Normen legen Standards fest und schaffen die Grundlagen zur Vergleichbarkeit, das gilt auch bei Werkzeug. Thomas Gehm, REMS Verkaufsleiter Öster­reich: „Mit der Normung können weitere Ziele verbunden sein wie Rationalisierung, Verminderung der Vielfalt, Kompatibilität, Gebrauchstauglichkeit und Sicherheit. Auch das Ziel der gegenseitigen Verständigung wird durch die Festlegung von Begriffen unterstützt.”
Die im Normungsverfahren erstellten Regeln dienen zusätzlich einer allgemeinen Information über den Stand der Technik des jeweiligen Gegenstands oder Fachgebiets. Handwerker, die auch beim Werkzeugkauf auf entsprechende Normen achten, folgen Empfehlungen, die von kompetenten Fachleuten aufgestellt wurden. Gehm „Die Aussage von Berufsschullehrern war, dass sie unsere Werkzeuge zur Ausbildung der Lehrlinge verwenden. Wir halten uns an Normen und Vorschriften – z.B. beim Spülen, Prüfen und Reinigen von Rohrleitungen, Biegeradius usw.. Eine Fachschule kann nur dann Normen unterrichten, wenn auch normgerechtes Werkzeug verwendet wird.”

Information
Wenn in einem Fachbetrieb neue Werkzeuge angeschafft und effizientere Arbeitsmethoden eingeführt werden, dann sind Betriebsleiter sicher gut beraten, wenn sie in Anwesenheit ihrer Monteure in ihrem Betrieb einen entsprechenden Außendienstmitarbeiter zur Schulung einladen. Nach telefonischem Vorgespräch und Terminabstimmung stellt der Außendienstmitarbeiter anhand der Anforderungen eine Produktauswahl zusammen, um diese persönlich beim Kunden vorzustellen. Dieser erhält somit ein bedarfsgerechtes – aber auch unverbindliches – Beratungs­gespräch mit Produktvor­führung vor Ort.
Auch Gemeinschaftsbesuche von REMS-Außendienst und Händler beim Installateur sind möglich. Hier kommt der komplett ausgestattete REMS-Vorführbus zum Einsatz.
Bei den sogenannten „Händler-Thekentagen” kommt der REMS-Außendienst mit Vorführprodukten zum Handel und baut einen Stand auf, an dem sich Anwender informieren können. Produkte werden praxisnah vorgeführt. Beim Fachhandel können sich Installateure in Prospekten und Katalogen gleich vor Ort informieren. Auch Fachmessen leisten einen wertvollen Beitrag, um neue Werkzeuge und Methoden kennen zu lernen. Schulungsvideos im Web komplettieren das Angebot. Erfahrungsgemäß sind Informationen im Web aktueller als gedruckte Broschüren. Die Daten sind schneller abrufbar. Die REMS Presszangentabelle wird beispielsweise nur einmal im Jahr im Katalog gedruckt und veröffentlicht. Thomas Gehm: „Durch ständige Aktualisierungen von neuen Pressfittingsystemen wird im Web die Presszangentabelle das ganze Jahr über aktuell gehalten.”
Der Artikel ist in Ausgabe 9/2013 ab Seite 64 nachzulesen.

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