Bitten, denen man gerne nachkommt

30.06.2021 | Installationstechnik, News

Gerhard Vogel hat seit ver­gangenem Jahr die Leitung der Sales Area Germany ­zusätzlich zu seiner Rolle als Österreich-Geschäftsführer von Wilo inne.

Höchste Zeit also nachzufragen, wie sich die neue Rolle anfühlt und wo die Reise hingeht, befand „Der österreichische Installateur“:

Herr Vogel, Sie sind seit 2020 auch für Deutschland zuständig – wann genau ist ­diese Mehr-Verantwortung erfolgt, war es eine große Umstellung und wie lange hatten Sie Vorbereitungszeit?
Vogel: Seit März 2020 bin ich nicht nur Geschäftsführer für Wilo Österreich, sondern auch Sales Area Manager für Wilo Deutschland. Dass mich die Konzernleitung darum gebeten hat, hat mich wirklich gefreut – und es hat mich angespornt!

Die größten Unterschiede?
Vogel: Der größte Unterschied ist sicherlich die Größe des Marktes. Deutschland ist ungefähr zehn Mal so groß wie Österreich. Dem entsprechend ist die Wilo-Sales-Area Germany als Organisation wesentlich komplexer. Außerdem ist der deutsche Markt – die Wurzel von Wilo – der profitabelste Einzelmarkt in der Wilo Gruppe. Seit 1872 wächst Wilo aus Deutschland heraus. Da ist es nur natürlich, dass in der Unternehmensgruppe auf diese Region ein ganz besonderes Augenmerk gelegt wird.

Welche sind Ihre wichtigsten Anliegen für Wilo Deutschland? Können sie unseren ­Lesern konkrete Ziele/Pläne verraten?
Vogel: Die Marke Wilo wird mit Heizungspumpen assoziiert – nicht nur in Deutschland, aber dort ganz besonders. Dabei ist Wilo längst so viel mehr! Wir bieten Pro­dukte und Services für Heizung, Klima, ­Kälte, Wasserver- und Abwasser­entsorgung. Ganz zu schweigen von unseren Lösungen für die Wasserwirtschaft und die Industrie. Mein Ziel ist es, einen Wandel einzuleiten: Wilo muss künftig genauso mit Kaltwasseranlagen und Abwasserhebeanlagen in ­Verbindung gebracht werden wie mit ­Heizungspumpen und dies sowohl in der Gebäudetechnik als auch in der kommu­nalen Wasserwirtschaft.

Wird es eine Nachbesetzung für Österreich geben oder händeln Sie beides?
Vogel: Derzeit leite ich sowohl Wilo Deutschland als auch Wilo Österreich. Es wird mittelfristig eine Nachbesetzung für meine Funktion als Geschäftsführer in ­Österreich geben.

Was sind, abgesehen von Ihrem erweiterten Wirkungskreis, die wichtigsten Unter­nehmens-News?
Vogel: Da gibt es einiges! Unsere Neu­heiten im Produktportfolio haben wir jüngst auf der virtuellen ISH vorgestellt: die Wilo-Stratos GIGA2.0, die Wilo-Isar BOOST5 und die Wilo-DrainLift SANI. Anlässlich der ISH haben wir außerdem ein neues Tool enthüllt: die Wilo-World. Sie macht es Kundinnen und Kunden möglich, sich über unsere ­Produkte zu informieren und sie in An­wendung zu erleben – in einer virtuellen, fotorealistischen Welt. Und, nicht zu vergessen, unser Engagement für den Klimaschutz. Im vergangenen Jahr wurden wir zu einem der „50 Sustainability und Climate Leaders“ ernannt, kurz darauf erhielt Wilo den renommierten Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) im Transformationsfeld „Klima“. Und seit März ist unser Standort in Dortmund, der Wilopark, offi­ziell klimaneutral – ein weiterer echter ­Meilenstein, denn der Wilopark ist nicht nur der Hauptsitz der Wilo Gruppe, sondern ­zugleich das größte Standortentwicklungsprogramm der Unternehmensgeschichte. Der Traditionsstandort wurde nicht einfach ausgebaut und erweitert, sondern neu erfunden. Damit haben wir Maßstäbe gesetzt – für nachhaltige und hochmoderne Arbeits- und Produktionsbedingungen.

Diesen Beitrag finden Sie ungekürzt auch auf Seite 48 der aktuellen Ausgabe 7-8/2021!

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