Organisiert wird die CEBC 2026 vom Österreichischen Biomasse-Verband.| © Unsplash/Gildardo Rh
Mit der Mitteleuropäischen Biomassekonferenz CEBC 2026 wird Graz von 21. bis 23. Jänner 2026 bereits zum achten Mal zum zentralen Treffpunkt der Bioenergiebranche. Die Veranstalter rechnen mit über 1.400 Besucher:innen an drei Konferenztagen. Im Fokus steht 2026 neben internationalen Fachbeiträgen erstmals auch ein durchgehender Praxis-Schwerpunkt, der sich konsequent an Umsetzungsbeispielen, realen Projekten und betrieblichen Erfahrungen orientiert.
Organisiert wird die CEBC 2026 vom Österreichischen Biomasse-Verband, der Landwirtschaftskammer Steiermark, BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH, der Universität für Bodenkultur Wien und der Montanuniversität Leoben in Kooperation mit Messe Congress Graz.
Die Konferenz umfasst 29 Parallelsessions, drei Exkursionen sowie diverse Workshops. Für Landwirt:innen mit LFBIS-Betriebsnummer werden vergünstigte Preise für das gesamte Vortragsprogramm angeboten. Aufgrund der bereits hohen Nachfrage wird insbesondere für Exkursionen eine rasche Anmeldung empfohlen, da nur noch wenige Plätze verfügbar sind.
Praxis trifft Innovation: Bioenergie-Projekte und moderne Anlagen im Fokus
Den Auftakt des Praxis-Schwerpunkts bildet die Session „Praxis trifft Innovation“. Vorgestellt werden konkrete Projekte, neue Bioenergie-Anlagen sowie innovative Strategien aus Unternehmen. Die Vortragenden geben Einblicke in technische Herausforderungen, Erfahrungen aus dem Betrieb und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten – unter anderem rund um Kohlenstoffabscheidung (BECCS) und moderne Anlagenkonzepte.
Bioenergie in Europa und Bedeutung für Österreich
Ein weiterer Programmpunkt ist die Session „Bioenergie in Europa und ihre Bedeutung für Österreich“, die Entwicklungen in Deutschland und Schweden ebenso beleuchtet wie die österreichische Biomassestrategie 2025–2040. Diskutiert werden Trends, Chancen und politische Rahmenbedingungen, die für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Bioenergie in Österreich entscheidend sind.
Wärmenetze modernisieren: Praxislösungen und Effizienzsteigerung
Besonders praxisnah wird es bei der Session „Modernisierung biomassebasierter Wärmenetze“. Hier werden Lösungen aus Saalfelden, Wald im Pinzgau und Kreuzstetten vorgestellt – von Abwärmenutzung bis zu kaskadierten Wärmepumpensystemen. Neben technischen Innovationen stehen Effizienzsteigerungen, wirtschaftliche Optimierung und neue Konzepte für flexible und nachhaltige Wärmenetze im Mittelpunkt.
Biotreibstoffe, Landwirtschaft und Forstwirtschaft: Anwendungen aus der Praxis
In der Session „Biotreibstoffe in der Praxis“ geht es um Technologien, Markteinführung und Erfahrungen aus Landwirtschaft und Industrie. Thematisiert werden Potenziale sowie Leistungs- und Emissionscharakteristika und konkrete Anwendungsbeispiele.
Abschließend widmet sich die Session „Bioenergie in der Forstwirtschaft und Praxis“ der effizienten Biomassenutzung, ökologischen Fragestellungen und politischen Rahmenbedingungen. Ergänzend werden wirtschaftliche Perspektiven und Strategien gezeigt, wie Bioenergie nachhaltig und sinnvoll in forstwirtschaftliche Konzepte integriert werden kann.
Mit diesen fünf Praxis-Sessions wird klar: Bioenergie ist längst keine Zukunftsvision – sie ist bereits gelebte Realität.
Programm und Anmeldung
Weitere Informationen zum Programm:
https://www.cebc.at/8_mitteleuropaeische_biomassekonferenz_cebc_2026/programm.html
Anmeldung zur Veranstaltung:
https://www.cebc.at/8_mitteleuropaeische_biomassekonferenz_cebc_2026/anmeldung.html
