Die neue Generation im Handwerk

27.03.2023 | News

Verantwortungsbewusst, leidenschaftlich und authentisch – so präsentiert sich die neue Generation der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker in Österreich.

Die heutige Kollar GmbH in Lilienfeld in Niederösterreich wurde im Jahr 1867 gegründet und wird bereits in der sechsten Generation geführt. Die Geschäftsleitung des Unternehmens liegt in der Hand der Gesellschafterin und handelsrechtlichen Geschäftsführerin DI Maria Kollar, gewerberechtlicher Geschäftsführer ist Franz Kessel.
Aktuell beschäftigt Kollar 48 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon insgesamt zwölf Lehrlinge. Darunter befinden sich ein Elek­trolehrling, ein Fliesenlehrling sowie zehn Installations- und Gebäudetechnik-Lehrlinge. Die Kollar GmbH beschäftigt sechs Meister. Seit Jahrzehnten leistet die positive Mundpropaganda zufriedener Kunden auch einen wichtigen Beitrag, um neue Lehrlinge zu gewinnen und spannende Projekte zu generieren.“

Genügend Fachkräfte vorhanden
Der vielzitierte Fachkräftemangel ist bei Kollar kaum ein Thema, weil das gesamte Unternehmen selbst – proaktiv – durch die gemeinwohlorientierte Art der Betriebswirtschaft dafür sorgt. Die Lehrlingsausbildung, der Teamspirit, das Arbeitsumfeld, die Arbeitsweise mittels New Work, spannende, vielfältige Projekte und die Außenwirkung und Art der Werbung sorgen dafür, dass nicht nur Geld ausschlaggebend für eine interessante, berufliche Tätigkeit ist. Maria Kollar: „Verbundenheit, Wertschätzung und Sinnhaftigkeit zählen so viel mehr als der reine Verdienst. Warum sehen wir uns als die neue Generation des Handwerks? Weil aktuelle Themen wie Crowdfunding, Co-Working, innovativste High-Tech-Technologien oder Digitalisierung schon längst Alltag sind.“

Private sind die wichtigsten Kunden
Zum wichtigsten Kundenkreis zählen mit rund 85 Prozent private Auftraggeber. Die restlichen 15 Prozent kommen aus Gewerbe,  Kommunen und Industrie. Vor dem Krieg in der Ukraine erstreckte sich der Umkreis auf rund 70 km. Wegen der überdurchschnittlichen Auftragslage wurde der Radius auf etwa 40 km beschränkt.
New Work bzw. eine anziehende Arbeitsweise bedeuten keine und wenn, dann eine projektbasierende Hierarchie. Flexible, auf private Lebensumstände eingehende Arbeitszeitmodelle und ein hoher Grad an Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter sind Teil der Betriebs­philosophie. Seitens der Kollar GmbH wird gegenüber den eigenen Mitarbeitern eine völlige Zahlentransparenz geboten. Über Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanzen, Umsatz und Margen des Betriebs werden die Mit­arbeiter regelmäßig informiert. Franz Kessel: „Wir erwarten von unseren Mitarbeitern selbstbestimmtes Handeln. Deshalb ermöglichen wir ihnen auch die dafür nötige unternehmerische Übersicht.“

Lesen Sie den ungekürzten Artikel ab Seite 20 der aktuellen Ausgabe 4/2023 oder am AustriaKiosk!

Maria Kollar mit Geschäftsführer Franz Kessel

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