Die Pläne und Ziele der „Next Generation“

05.09.2019 | News

Im Gespräch: Frederik Retzer, Innungsmeister-Stv. der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker in der Landesinnung Wien, und seine Mitarbeiterin Viola Wiesner.

Nachdem wir uns in den letzten Monaten verstärkt dem Handwerksnachwuchs sowie diversen Berufsmeisterschaften gewidmet haben, wollten wir wissen, wie es diesbezüglich im Betrieb des stv. LIM Wiens, Frederik Retzer, aussieht – wir sprachen mit ihm und Lehrmädchen Viola Wiesner.

Wie viele Lehrlinge bilden Sie aktuell aus?
RETZER: Das variiert – meistens haben wir zwischen vier und sechs Nachwuchs-Gebäudetechniker inkl. Bürolehrlingen im Betrieb.

Wann fiel die Entscheidung, Ausbildungs­betrieb sein zu wollen?
RETZER: Da gab es nichts zu entscheiden – der Betrieb Schachl bildet seit 45 Jahren Nachwuchs-Fachkräfte aus. Ich selbst wurde hier im Unternehmen in den 80ern ausgebildet. Für mich ist es „ein Muss“, Lehrlinge auszubilden und mein Wissen an die nächste Generation weiterzugeben.

Wie stark spüren Sie den Facharbeiter­ mangel im Berufsalltag?
RETZER: Leider sehr, sehr stark. Früher – also vor etlichen Jahren – war das kein Thema, da hat man selbständig arbeitende Mitarbeiter bekommen. Heute ist der Fachkräftemangel zu einem großen Problem geworden.

In welchen Bereichen bilden Sie aus bzw. welche Konzessionen haben Sie?
RETZER: Ich habe die Konzessionen Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Elektrotechnik und bilde auch in all diesen Sparten aus.

Ihre Einschätzung zur Relevanz von Berufs­meisterschaften?
RETZER: Als Anreiz für die Lehrlinge und die Branche insgesamt finde ich diese Veranstaltungen sehr gut.

Wie selbstständig dürfen Ihre Lehrlinge ab welchem Zeitpunkt arbeiten?
RETZER: Es kommt darauf an, wie selbständig denkend sie bzw. er ist – meistens ab Ende des 2. Lehrjahres und unter Aufsicht.

Lesen Sie den ungekürzten Artikel auf Seite 8 in der aktuellen Ausgabe 7-8a/2019.

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