Digitale Problemlöser

07.06.2018 | News, TOP Installationstechnik

Genial verbunden dank Digi­talisierung: das Produkt, der Lieferant, der Kunde und das Unternehmen selbst.

Derzeit gibt es in Österreich noch 700.000 Ölheizungen. Der Öltank ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Anlage. Experten bemühen sich zu erklären, wann der richtige Zeitpunkt des Jahres ist, den Tank rechtzeitig vor der Heizsaison wieder zu befüllen. Wann bei wem der Preis am günstigsten ist, interessiert den Kunden am meisten. Der digitale Ölstandsmesser OliFox unterstützt dabei. "Das Gerät ist etwa so groß wie eine Getränkedose und wird einfach auf die Öffnung am Öltank geschraubt. Sie laden die dazugehörige App herunter, verbinden beides mit Bluetooth oder WLAN und schon sind Sie online", erklärt Ömer Atiker, Experte für digitale Strategieberatung, der seine Erfahrungen zuletzt in dem Buch "In einem Jahr digital" bündelte. Oilfox ist für Atiker ein Beispiel, wie Digitalisierung funktioniert. Den Unterschied macht die Kombination: der Sensor (Input), die App und die Nachrichten (Output), die Vernetzung (da sind wir bereits beim Internet of Things), die Integration (Produkt liefert Ölstand, Plattform liefert Preisdaten) und die Cloud, die die Daten sammelt und bereitstellt. Der klare Wert bzw. USP ist zum einen die Sicherheit – niemand will riskieren, mit einem leeren Tank in der Kälte zu sitzen. Zum anderen ist es die Bequemlichkeit: Kunden müssen nicht in den Keller zum Tank klettern, um den Stand abzulesen. Zudem wird mit dem Füllstandsmesser ein erkennbares Problem gelöst und eine (noch) ausreichend große Zielgruppe bedient. "Interessant am Geschäftsmodell ist aber auch die andere Seite: Welcher Händler bekommt denn jetzt die Information, dass da ein Kunde mit leerem Tank gerne Öl kaufen möchte? Wie viel ist er bereit, dafür zu zahlen? Oder stellen Sie sich vor: Ein Fahrer hat gerade geliefert und hat noch 2.000 Liter im Laster – gibt es jemanden in der Nähe, dem er das verkaufen kann?", so Atiker.
Lesen Sie den ungekürzten Artikel ab Seite 64 der aktuellen Ausgabe 6/2018.

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