Der Handwerksbetrieb ist erneut als „Familienfreundlicher Betrieb“ ausgezeichnet worden. | © Dorfinstallateur
Der Vorarlberger Handwerksbetrieb Dorfinstallateur ist erneut als „Familienfreundlicher Betrieb“ ausgezeichnet worden. Mit dem Prädikat werden Unternehmen gewürdigt, die Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie aktiv umsetzen und im Arbeitsalltag verankern.
Die erneute Auszeichnung unterstreicht laut Unternehmen, dass familienfreundliche Arbeitsmodelle auch im Handwerk zunehmend an Bedeutung gewinnen. Gerade in Branchen mit hoher Arbeitsbelastung kann eine flexible Arbeitsorganisation dazu beitragen, qualifizierte Fachkräfte langfristig zu binden.
Flexible Arbeitszeiten im Projektmanagement
Wie solche Modelle konkret aussehen können, zeigt das Beispiel von Arne Schmidt, Projektleiter beim Dorfinstallateur. Er arbeitet in Teilzeit und nutzt flexible Arbeitszeiten, um mehr Zeit mit seinem Sohn zu verbringen.
Freitage sind für ihn bewusst als Familientage reserviert. Die Betreuung organisiert er gemeinsam mit seiner Partnerin. „Wenn ich am Donnerstag ins Wochenende starte, bekomme ich großes Verständnis vom Team – das ist eine tolle Wertschätzung“, sagt Schmidt.
Väterkarenz im Handwerksbetrieb
Auch Pascal Bischof, Monteur im Unternehmen, nutzte die Möglichkeit zur Väterkarenz, um sich intensiver um seine kleine Tochter zu kümmern.
„Als ich das Thema angesprochen habe, war das kein Problem für meinen Chef. Zu wissen, dass ich danach ganz normal weiterarbeiten kann, war mir sehr wichtig“, erzählt Bischof.
Familienfreundlichkeit als Teil der Unternehmenskultur
Die Beispiele zeigen, dass beim Dorfinstallateur unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigt werden – von flexiblen Arbeitszeitmodellen bis zur Karenz für Väter.
Mit solchen Maßnahmen reagiert der Betrieb auch auf veränderte Erwartungen von Mitarbeitenden. Familienfreundliche Strukturen werden zunehmend zu einem Faktor bei der Arbeitgeberwahl – auch im Handwerk, wo Fachkräfte vielerorts knapp sind.
