Eine Anleitung zum Messen

13.05.2019 | Installationstechnik, News

Die Herausforderung in der messtechnischen Praxis ist die ­Verarbeitung der Messdaten und die Übertragung als ­Beurteilungswerte in die entsprechenden Prüfberichte.

Um maßgeschneidert beraten zu können, braucht ein Messgerätehersteller wie Testo gut ausgebildete Fachkräfte. „Persönliche Beratung ist bei technischen Messgeräten trotz Digitalisierung und Online-Shops noch immer sehr wichtig“, sagt Richard Spilka, Verkaufsleiter Instrumentation bei Testo Österreich. Aus einer Vielfalt von Möglichkeiten würde der Technische Berater jene auswählen, die dem Bedarf des Installateurs genau entsprechen. Die TÜV-geprüften Messgeräte von Testo, die im deutschen Mutterkonzern in Lenzkirch und Titisee im Schwarzwald gefertigt werden, bieten ein-fache Handhabung und präzise Messergebnisse. „Die Prüfpflicht des Installateurs ist eindeutig geregelt“, erinnert Richard Spilka. „Es gibt zwar entsprechend den neun Bundesländern neun verschiedene Luftreinhalte und Gasgesetze, aber die Grenzwerte sind mittlerweile bundesweit harmonisiert. Die Überprüfungsintervalle schwanken je nach Leistung der Heizungsanlage zwischen ein und drei Jahren. Die Überprüfung von Heizungsanlagen wird immer von konzessionierten Betrieben mit dem entsprechend ausgebildeten und qualifizierten Personal durchgeführt. In Wien müssen zusätzlich die Stickoxide – NOx – im Abgas gemessen -werden.

Technische Messgeräte werden immer günstiger
Das Testo-Gerät für die Abgasmessung ist heute schon um 25 Prozent billiger als sein Vorgängermodell. Das wichtigste Messgerät für den Installateur ist aus Sicht von Spilka, das Abgasmessgerät testo 300, in der Grundversion mit O2- und CO-Zelle. Dieses Basisgerät wird in insgesamt neun Varianten angeboten; diese unterscheiden sich in den Punkten Garantiezeit der Messzellen, Frischluftverdünnung, Bluetooth-Drucker und Bestückung einer dritten Messzelle. testo 300 entspricht der ÖNORM EN 50379 Teil 1 bis 3 und kostet 1.200 bis 2.000 Euro. Ebenfalls sehr wichtig ist für den Installateur das Druck- und Leckmengen-Messgerät, mit dem eine Dichtheitsprüfung der  Gasleitung durchgeführt werden kann. Gesetzlich muss eine Überprüfung von meldepflichtigen Gasanlagen in privaten Haushalten alle zwölf Jahre und bei bewilligungspflichtigen Gasanlagen im gewerblichen Bereich alle 5–6 Jahre stattfinden. Das Gerät testo 324 ist ab 1.400 Euro erhältlich. Dank modernster Technologie werden mit dem testo 300 pdf-Berichte direkt am Messgerät erstellt und per WLAN über einen E-Mail-Account verschickt.

Das Smartphone wird zum Messgerät
Josef Kleedorfer, Marketingmanager bei der Wiener Firma Neumann, empfiehlt dem Installateur Wärmebildkameras. Diese helfen dem Anwender, feuchte Bereiche oder undichte Stellen zu erkennen sowie Zugluftquellen zu ermitteln. Darüber hinaus können Quellen für eindringendes Wasser oder undichte Stellen lokalisiert werden. Im Sortiment der Firma Neumann sind Wärmebildkameras bereits ab 300 Euro zuzüglich 20 Prozent Mehrwertsteuer erhältlich. Das sind Produkte, die nur mehr auf das Handy aufgesteckt werden müssen.

Lesen Sie den ungekürzten Beitrag auf Seite 60 der aktuellen Ausgabe 5/2019!

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