„Ey Leute, ey Leute – ja, wir basteln die ganzen Sachen, uns und euch zuliebe …
… und nicht so ‘ne Fäule, so ‘ne Fäule – nee, Mann, alles chef, alles def, alles Routine …“
Soweit wäre mal der Deutsch-Rap-Connex abgehandelt; (Absolute) Beginner (nie nicht gut!), die haben das gerappt. Auch von der Fußball-WM hört man bereits seit Wochen und besonders dieser Tage sehr viel – und somit haben wir hier zumindest schonmal zwei Fäulheiten-Optionen thematisch abgedeckt …
Wie komme ich nun aber auf diese Wortspielereien? Um der eigenen immer wieder aufwallenden Faulheit (oder auch Aufwands-Ökonomie – je nach Sichtweise) entgegenzuwirken, habe ich im Juni – natürlich neben vielen weiteren Terminen – gleich zwei Veranstaltungen besucht, bei denen Grünes Gas und Öl Themen waren: Einmal im schönen Palais NÖ, auf Einladung vom FGW (Anm.: Fachverband Gas Wärme) das „Zukunftsforum Grünes Gas“ und kurz darauf, im nicht minder schönen Parlament Wien, auf Einladung des EWO, (Anm.: Verein „Energie.Wärme.Österreich“), wo dessen Veranstaltung zum Thema „Chancen und Herausforderungen zu erneuerbaren flüssigen Energieträgern“ stattfand. Unter „Grünem Gas“ versteht man klimaneutrale und erneuerbare gasförmige Energieträger. Die Verbindung zu Fäule liegt hier in der Erzeugung von Biogas, das durch die Vergärung von organischen Materialien und Reststoffen in luftdichten Biogasanlagen gewonnen wird. Nun ist das Thema unseres Heiz-Ressorts allerdings „Raus aus Öl und Gas“, aber wenn dieses klimaneutral entwickelt bzw. genutzt werden kann, soll es zumindest mitdiskutiert werden, wie ich finde.
Um jetzt noch etwas Verwirrung zu stiften, soll das Foilsurfen (auch: Hydrofoiling) nicht unerwähnt bleiben. Dieses funktioniert nach dem Prinzip, von Tragflächen eines Flugzeugs – nur unter Wasser. Sobald das Board Fahrt aufnimmt, erzeugt ein unter dem Brett montierter Flügel durch die Strömung Auftrieb und hebt das Board aus dem Wasser.
Jesus, that’s crazy! Damit hier nun an dieser Stelle wieder etwas Ruhe einkehren kann, folgender Abschluss: Am Wasser geht es den Menschen eigentlich immer gut; und geht’s den Menschen gut, geht’s der Wirtschaft gut. Oder anders: Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut, weil dann herrscht weniger Inflation …
Den Menschen im Allgemeinen Faulheit zu unterstellen, halte ich persönlich für verkehrt – jeder braucht schließlich etwas zu tun. Die Balance macht das Wohlbefinden … Und das ist dann mehr wert als jeder Hattrick. Gereimt hat sich hier zwar nichts (wie die Ode im Titel eingangs suggeriert hat; die Ode, ein feierliches, erhabenes Gedicht, das eine Person/Idee oder Sache lobt …), außer oben bei den Beginnern, aber um diesen Umstand zu ändern, bin ich nun wirklich zu faul! Somit bin ich hier auch schon wieder am Ende angelangt, wünsche Ihnen, liebe LeserInnen, einen wunderbaren Sommer-Beginn, einen kühlen Kopf trotz hitziger Matches und vor allem aber gute Lektüre mit dieser Ausgabe!
