Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Veranstaltung. | © GC-GRUPPE ÖSTERREICH
Mit einem Fachseminar in der ELEMENTS-Ausstellung in Brunn am Gebirge hat die GC-Gruppe Österreich gemeinsam mit mehreren Softwarepartnern gezeigt, wie Digitalisierung im SHK-Handwerk konkret umgesetzt werden kann. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Veranstaltung, um digitale Werkzeuge und KI-Anwendungen im Praxiseinsatz kennenzulernen.
Neben der GC-Gruppe Österreich waren die Softwarehäuser OneQrew, PraKom und Juprowa an dem Format beteiligt.
DigitalBox im Fokus: Werkzeuge für den Arbeitsalltag
Im Zentrum stand die sogenannte „DigitalBox“, ein Bündel digitaler Anwendungen für Installationsbetriebe. Gezeigt wurden unter anderem Lösungen wie GC ONLINE PLUS, ABEX 24/7, B2B-Schnittstellen sowie Anwendungen rund um Stammdaten, elektronische Rechnungen und mobile Nutzung.
Ziel ist es, typische Zeitfresser im Betriebsalltag zu reduzieren – etwa bei Angebotserstellung, Bestellung oder Datenpflege.
Effizienzgewinne bei Angeboten und Prozessen
Wie stark digitale Tools in die Abläufe eingreifen können, zeigte sich vor allem bei der Angebotserstellung. Durch die direkte Anbindung an Artikel- und Preisdaten lassen sich Angebote automatisiert erstellen und schneller anpassen.
„Wir haben heute konkret gesehen, wie viel Zeit wir bei Angeboten und Bestellungen sparen können“, sagt Robert Happel, Geschäftsführer des Installationsbetriebs O-Plus. „Gerade die durchgängigen Daten aus einem Guss sind für uns ein echter Vorteil.“
Auch aus Sicht der Teilnehmer wird der Praxisbezug hervorgehoben: „Viele reden über Digitalisierung. Hier sieht man endlich, wie es im Betrieb funktioniert“, so ein Vertreter des Unternehmens Plumberama. „Die Kombination aus Tools und persönlicher Unterstützung macht für mich den Unterschied.“
Persönliche Begleitung als Erfolgsfaktor
Neben der Technologie setzt die GC-Gruppe Österreich auf individuelle Betreuung. Digitale Coaches begleiten Betriebe bei Einführung und Nutzung der Anwendungen.
„Digitalisierung muss im Alltag funktionieren“, betont Johannes Kainz, Leitung E-Business ODÖRFER Haustechnik und Digital-Coach der GC-Gruppe Österreich. „Einfache Anwendungen mit klarem Nutzen für unsere Kund:innen“ stünden im Mittelpunkt.
Auch der Austausch unter den Teilnehmern spielte eine Rolle. „Viele Teilnehmer:innen nutzten die Gelegenheit, konkrete Fragen zu klären und sich mit Kolleg:innen auszutauschen“, sagt Bernhard Weber, Niederlassungsleiter der ODÖRFER Haustechnik in Wiener Neustadt.
Einordnung: Digitalisierung wird operativ relevant
Das Seminar verdeutlicht einen Trend: Digitalisierung im SHK-Handwerk verschiebt sich von der strategischen Diskussion hin zur konkreten Umsetzung im Betrieb. Entscheidend ist dabei weniger die Technologie selbst als deren Integration in bestehende Abläufe.
Formate wie dieses zeigen, dass neben Softwarelösungen vor allem Schulung und Begleitung zentrale Faktoren für den digitalen Wandel im Handwerk bleiben.
