Gebäudesanierung mit Systemen aus einer Hand

30.08.2024 | Heizung, News

Gebäudesanierung ist in den meisten Fällen effizienter als Abriss und Neubau. Vorausgesetzt man setzt die richtigen Maßnahmen.

Wärmt, kühlt und bietet maximale Bewegungsfreiheit: Bei der Sanierung eines Einfamilienhauses in Essen hat sich das Roth ClimaComfort Panelsystem als ideale Lösung für eine anspruchsvolle Ausgangslage erwiesen. Das Gebäude aus den späten 1960er Jahren sollte mit einem effizienten und ressourcenschonenden Flächen-Heiz- und Kühlsystem ausgestattet werden, ohne die Raumhöhe merklich einzuschränken. Der Hersteller Roth Werke aus dem mittelhessischen Dautphetal konnte hier mit seinem ClimaComfort Panelsystem punkten.

Markus Golditz, Roth Werke-Projektleiter: „Hier haben Flexibilität und Effizienz den Ausschlag gegeben“. Der ausführende Heizungsbau-Spezialist war die Werner Harbecke GmbH aus Bochum. Das Unternehmen überzeugte mit einer Sonderkonstruktion. Um die Raumhöhe nur minimal zu mindern, wurde das Roth ClimaComfort Panelystem auf einer Fläche von insgesamt 65,8 m2 direkt unter die Betondecke verklebt und verdübelt – üblich ist eine Installation der ClimaComfort Panels an übliche Ständerkonstruktionen. Die EPS-Trägerplatte, die fest mit einem Aluminium-Wärmeleitblech verbunden ist, ermöglicht eine gleichmäßige und schnelle Übertragung der Heiz- oder Kühlenergie und dämmt zugleich. Durch diese „integrierte Dämmung“ beträgt die gesamte Aufbauhöhe der Deckenkonstruktion, die im gesamten Erdgeschoss des Wohnhauses montiert wurde, gerade einmal vier Zentimeter.

Nicht nur die konstruktiven Vorzüge, sondern auch der Aspekt der Nachhaltigkeit überzeugte die Bauherrschaft bei der Sanierung des Einfamilienhauses. Denn das Roth ClimaComfort Panelsystem sorgt mit gleichmäßiger Strahlungswärme von allen Seiten für ein angenehmes Raumklima. Im Winter können die Bewohner über die angeschlossenen Flächen heizen und im Sommer kühlen. Werkstoffe, Verfahrens- und Produkttechnik sind so ausgewählt, dass der Energiebedarf für Heizung und Kühlung gering ist. Vorlauftemperaturen von 35 Grad Celsius und weniger im Heizfall sind ideal für die Kombination mit regenerativen Energien wie beispielsweise der Wärmepumpe, die auch hier zum Einsatz kommt. Golditz dazu: „Diese Kombination gewährleistet eine kostengünstige Betriebsweise der Heizungsanlage. Gepaart mit intelligenter Regelungstechnik – in diesem Fall ist es die Funkregelung Roth EnergyLogic Touchline SL – ergeben sich enorme Energieeinsparpotenziale.”

Freie Rohr- und Flächenbelegung

Die Formgebung des ClimaComfort Panels erlaubt eine sichere und einfache Rohrmontage. Die Maße der 25 mm hohen Platten sind auf den Trockenbaustandard von 625 x 1.200 mm abgestimmt. Der Installateur kann sie auf alle Raummaße bedarfsgerecht zuschneiden. Das Systemrohr rastet er im Verlegeabstand von zehn Zentimetern einfach ein. Im vorliegenden Fall wurden insgesamt 658 m Roth Systemroth X-PERT s5+ verlegt. Zur Umlenkung des Rohres bietet Roth ein Kopfelement, das in die Systemplatte gesteckt wird. Die Trockenbauweise ermöglicht kurze Montagezeiten. Aufeinander abgestimmte Systemkomponenten gewährleisten eine maximale Reaktionsgeschwindigkeit der aktivierten Raumflächen.

Ein typisches Einfamilienhaus, Ende der 1960er Jahre gebaut. Die energetische Sanierung erfolgte mit einer Kombination aus Roth ClimaComfort Panelsystem Deckenheizung, Wärmepumpe und intelligenter Steuerung mit der Roth Touchline SL.

Weitere Beispiele aus Praxis

Eine Wärmepumpenlösung für das Fachwerkhäuschen? Fußbodenheizung statt Radiatoren im 60er Jahre-Einfamilienhaus? Und würde ein neuer Wärmespeicher in den niedrigen Keller passen? Auf diese und viele weitere Fragen, die sich rund um energetische Sanierung von Bestandsimmobilien stellen, haben die praxiserprobten Spezialisten der Roth Werke eine klare Antwort: Ja!

Lesen Sie den ungekürzten Text ab Seite 62 der aktuellen Ausgabe 7-8a/2024 (ab 06.09.)!

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