Das Projekt setzt auf das Konzept der sogenannten Healing Architecture. | © Cordula Feck
An der Universitätsmedizin Greifswald ist Ende Juni die neue interdisziplinäre Station 11.2.B vorgestellt worden. Das Projekt setzt auf das Konzept der sogenannten Healing Architecture, bei dem Architektur und Innenraumgestaltung das Wohlbefinden von Patientinnen und Patienten fördern sollen. Zu den Ausstattungspartnern zählt der Badausstatter KEUCO, dessen Produkte in den Sanitär- und Funktionsbereichen der Station zum Einsatz kommen.
Die Gestaltung orientiert sich am skandinavischen Lagom-Prinzip. Maritime Elemente, natürliche Farbtöne sowie eine abgestimmte Lichtplanung sollen eine ruhige Atmosphäre schaffen und den Klinikaufenthalt angenehmer gestalten.
Ausstattung für Hygiene und Barrierefreiheit
In den Waschtischbereichen wurden Armaturen der Serie EDITION 400 sowie iLook_move-Kosmetikspiegel installiert. Ergänzt wird die Ausstattung durch Desinfektionsmittel- und Seifenspender der Serie PLAN.
Auch in den barrierefreien Duschen kommen Produkte von KEUCO zum Einsatz. Dazu zählen IXMO-Armaturen, MOLL-Eckduschkörbe, PLAN-Haltegriffe und AXESS-Hocker. Im WC-Bereich unterstützen PLAN Care-Stützklappgriffe die barrierefreie Nutzung. Darüber hinaus wurden auf der gesamten Station zusätzliche Desinfektionsmittelspender in öffentlichen Bereichen, vor Patientenzimmern und in Untersuchungsräumen installiert.
Gesundheitsbauten rücken Aufenthaltsqualität stärker in den Fokus
Mit der neuen Station verfolgt die Universitätsmedizin Greifswald das Ziel, Funktionalität, Hygiene und Aufenthaltsqualität stärker miteinander zu verbinden. Moderne Gesundheitsbauten setzen zunehmend auf Konzepte, die neben medizinischen Anforderungen auch Aspekte wie Orientierung, Barrierefreiheit und eine angenehme Raumgestaltung berücksichtigen.
Nach Angaben des Unternehmens wurde die Station zudem von der Privaten Krankenversicherung (PKV) ausgezeichnet. Das Projekt gilt damit als Beispiel dafür, wie sich architektonische Gestaltung und funktionale Ausstattung in modernen Gesundheitseinrichtungen verbinden lassen.
