Marktentwicklungen bringen leichte Bewegung in die Smart Home Preise

20.07.2018 | News, TOP Installationstechnik

Die durchschnittlichen Preise für die Ausrüstung eines Musterhaushaltes mit Smart Home Geräten sind im Monat Juni leicht gesunken.

Eine Smart Home Standardausstattung kostete im Juni rund zehn Euro weniger als im Vormonat. Die Preise für die günstigsten Geräte haben dagegen etwas angezogen. Die Schere zwischen Standard und Billigprodukten wird also etwas kleiner. Zu diesem Ergebnis kommt die monatliche Analyse der Preisentwicklungen durch home&smart, dem führenden unabhängigen Verbraucherportal für die Themen Smart Home, Internet of Things und E-Mobility. Die Experten haben dafür die Preisentwicklungen der wichtigsten Smart Home Produkte für die Standardausstattung eines Musterhaushalts analysiert. „Der Markt der Smart Home Geräte ist in den letzten zwölf Monaten gekennzeichnet von einer steigenden Zahl von Anbietern und Produkten, sowie insgesamt sinkenden Preisen“, erläutert Thilo Gans, Geschäftsführer der homeandsmart GmbH zu den Ergebnissen der Analyse.
home&smart Preisindex: Intelligenter Haushalt wird im Juni etwas günstiger
Von Mai auf Juni sind die durchschnittlichen Preise für eine Standardausstattung mit intelligenten Geräten für einen Musterhaushalt insgesamt etwas gesunken. Im Mai war der home&smart Preisindex für den definierten Haushaltswarenkorb auf 2.935 Euro angestiegen. Nun ging er im Juni auf nun 2.925 Euro zurück. Im Vorjahresmonat Juni lagen die durchschnittlichen Preise noch bei 3.125 Euro.
Sicherheitstechnik wurde im Juni wieder günstiger
Vor allem die Kategorie Sicherheitstechnik ist durch die durchschnittlich um zehn Euro geringeren Preise wieder günstiger. Die Investition in die Sicherheit der eigenen vier Wände hatte sich im Mai noch um rund 24 Euro verteuert. Etwas erhöht haben sich im Juni die durchschnittlichen Preise für Lichtsteuerungen und Soundsysteme für die man zusammen rund 740 Euro ausgeben muss, also rund 10 Euro mehr als im Vormonat. Die übrigen Produktkategorien veränderten sich kaum oder wurden zwischen zwei und fünf Euro im Durchschnitt günstiger.
Sparindex: Die Preise für die günstigsten Alternativprodukte ziehen an
„Es gibt zunehmend günstige, alternative Produkte zu den Angeboten der etablierten Anbieter. Wenn sich diese Marktentwicklung so fortsetzt, werden sich die Preise immer weiter angleichen. Für den Verbraucher dürfte sich diese Entwicklung auszahlen und das intelligente Zuhause weiter attraktiv machen “, erklärt Thilo Gans.
Ein Blick auf die günstigen Preisentwicklungen der günstigen Alternativprodukte ist vor allem für Smart-Home-Einsteiger immer lohnenswert. Wer sich die jeweils günstigsten Produkte einer Kategorie anschaffte, musste dafür im Juni 1.326 Euro ausgeben. Der in der monatlichen Analyse errechnete Sparindex aus den günstigsten Produktalternativen ist im vergangenen Monat um damit 13 Euro angestiegen, nachdem er aber in den beiden Vormonate um fast 75 Euro gesunken war. Sich zu informieren und die Preise gezielt zu vergleichen, ist dennoch sinnvoll, denn es winkt eine Ersparnis von rund 1.600 Euro gegenüber den Standardprodukten.
Preistreiber bei den günstigsten Produkten waren im Juni die Geräte für Hausautomation und Steuerung sowie die Multiroomsoundsysteme. Hier stiegen die Preise im Durchschnitt zwischen acht und rund zehn Euro an.
Zur Methodik
Der home&smart Preisindex Smart Home analysiert die Preise aus den relevanten Produktdatenbanken für Smart Home Geräte. Für die Preisanalyse wird ein Musterhaushalt zugrunde gelegt, der folgende Gerätekategorien beinhaltet: Hausautomation & Steuerung (Lautsprecher & Assistent, Assistent Set, WLAN Steckdosen), Heizung (Thermostate), Sicherheit (Rauchmelder, Tür-/Fenstersensoren, Türklingel, Türschloss, Überwachungskamera), Raumklima (Sensoren), Licht (Lichtsteuerungen, Lichtsteuerung Set) und Entertainment (Multiroom). In jeder Kategorie wird eine Standard-Ausstattung hinsichtlich der notwendigen Anzahl der Geräte definiert. Der den Berechnungen zugrunde liegende Warenkorb für den Musterhaushalt wird auf der Basis von Verkaufszahlen zusammengestellt.
Weiter Hintergrundinformationen zum Preisindex finden sie hier.

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