Modularer Baukasten für Großaggregate

03.07.2019 | News

Mit ABMAXX bietet Bosch Rexroth als erster Hydraulikhersteller einen modularen Baukasten für Großaggregate. ABMAXX beschleunigt das Engineering und die Inbetriebnahme von Hydraulik-Großaggregaten bei einem Neubau oder der Modernisierung von Anlagen. Die Hydraulikspezialisten erstellen innerhalb von maximal fünf Arbeitstagen ein kommerzielles Angebot inklusive Abmessungen, Hydraulik-Schaltplan, Stückliste und 3D-Modell.

 Anlagenhersteller und Endanwender reduzieren so allein die Engineering-Vorlaufzeiten um bis zu 80 Prozent. Die vorkonfigurierten Module von ABMAXX basieren auf hochverfügbaren Standardkomponenten. Der Modulansatz senkt die Kosten um bis zu 35 Prozent und steigert die Verfügbarkeit im Betrieb. 
Die Beschleunigung von Engineering und Inbetriebnahme erreicht Bosch Rexroth durch einen Baukastenansatz. Er verknüpft die Vorteile der Standardisierung mit ausreichender Varianz für anwendungsgerechte Lösungen. Dazu haben die Ingenieure von Rexroth fünf Module definiert: Tank, Motor-Pumpen, Pumpenblock, Umwälzeinheit mit Filterung und Kühlung sowie Rücklauffiltermodul. Jedes Modul beruht auf bewährten Konstruktionen mit geprüftem Design und hochverfügbaren Standardkomponenten. Die Module sind gleichermaßen für Mineralöl wie für die in der Metallurgie häufig eingesetzten Sondermedien wie HFC- und HFD-Medien ausgelegt.
ABMAXX deckt im ersten Schritt Tankgrößen von 2.000 bis 12.500 l ab. In den drei Druckstufen 160, 210 und 315 bar erfüllt das Konzept zukunftssicher den Trend zu höheren Arbeitsdrücken. Die realisierbaren Förderströme reichen derzeit von 345 l/min bis 2.160 l/min. Der Pumpenblock und die Umwälzeinheit sind grundsätzlich mit Stand-by-Units ausgerüstet, um höchste Verfügbarkeit zu gewährleisten. Bewährte Sicherheitssteuerungen helfen Konstrukteuren, die entsprechenden Sicherheitsvorschriften mitsamt der erforderlichen Dokumentation normgerecht umzusetzen. 

Weniger Kosten
Die Standardisierung verringert die Systemkosten und vereinfacht die Instandhaltung. Alle Module sind so konstruiert, dass sie eine bestmögliche Zugänglichkeit zu den Komponenten bieten. Darüber hinaus verringert die Standardisierung den Wartungs- und Instandhaltungsaufwand über den gesamten Lebenszyklus, da die eingesetzten Standardkomponenten kurzfristig verfügbar sind und auch langfristig im Programm bleiben. Eine wartungsfreundliche Konstruktion vereinfacht den Austausch der Komponenten. 

 

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