Rohr und Einführung müssen dicht sein

28.09.2016 | Installationstechnik, News

Die mangelhafte Montage von Versorgungs- und Abwasserleitungen durch erdberührte Bauteile zählt zu den häufigsten Ursachen von kostspieligen Bauschäden.

Laut österreichischem Bauschadensbericht entfallen auf – vom Wasser beanspruchte Bauteile – etwa 50 Prozent aller Bauschäden. Auf erdberührte Bauteile gehen 25 Prozent der Schadensfälle zurück. Für die Schäden verantwortlich sind Bodenfeuchte, nichtdrückendes und drückendes Wasser. Die restlichen 25 Prozent entfallen auf schadhafte Dächer, Balkone und Terrassen. Innerhalb der erdberührten Bauteile gehen 38 Prozent der Bauschäden auf mangelhafte Abdichtungen zurück. An zweiter Stelle liegen Planungsfehler mit einem Anteil von über 32 Prozent. Materialfehler sind nur zu einem geringen Anteil von knapp acht Prozent schuld. Die restlichen Schadensursachen entfallen auf falsche Nutzung oder sind nicht klar verifizierbar. Im Zuge der Klimaveränderungen ist unser Bundesgebiet nicht nur mit längeren Hitzeperioden, sondern auch mit extremen Regenmengen konfrontiert. Dadurch kommt es immer wieder zu einem spontanen Anstieg lokaler Grundwasserspiegel und zu massivem Wassereintritt von nicht oder mangelhaft abgedichteten Bauteilen im Erdreich.
Lesen Sie den ungekürzten Bericht über das Betätigungsfeld von Doyma auf Seite 60 der aktuellen Ausgabe 9/2016!

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