Um das geht’s: Wohlfühlen

29.11.2021 | Heizung, News

Ein Altbau in Purgstall wurde stilgerecht und modern saniert. Zum Einsatz kommt ein Deckenheiz- und -kühlsystem.

Der Altbau steht im Ortskern von Purgstall in Niederösterreich. Im ­Zuge der Generalsanierung war betreffend Heizung und Kühlung – aus baulichen Gegebenheiten – keine Standardlösung möglich und somit auch keine Fußbodenheizung machbar. Eine Wandlösung kam nicht in Frage, da die Räumlichkeiten von unterschiedlichen Personen mitgenutzt werden und nicht klar war, wo welche Wand verbaut wird. Das Architekturbüro Bauer Brandhofer fungierte sowohl als Bauherr als auch als Planer und legte von Anfang an den Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit.

Kreative Lösungen erwünscht
Architekt DI Walter Brandhofer, Bauer Brandhofer Architekten: „Als Architekt ist mir die maximale Freiheit bei der Innenraumgestaltung wichtig. Mit der Decken­kühlung/-heizung von Variotherm habe ich mehr Platz für Kreativität, zusätzlich niedrigere Energiekosten und ein behagliches Raumklima.“
Der ausführende Installationsbetrieb  Haustechnik Bruckner GmbH setzte zu 100 Prozent auf eine wassergeführte ­Flächenheizung und -kühlung an der Decke. Der Verteiler für die Flächenheizung wurde ebenfalls in die Decke verbaut. Daraus resultierten geringe Zuleitungslängen und gleichzeitig eine Zeit- und somit auch Kosten­ersparnis für Installateur und Bauherren. Der ausführende Installationsbetrieb erhielt von Variotherm das komplette System – praktisch aus einer Hand – inklusive Ver­legeplan und Beratung durch Kundenbe­treuer Andreas Sickinger vor Ort. DI (FH) Niklas Bruckner, Geschäftsführer Haustechnik Bruckner GmbH: „Ein Komplettsystem aus einer Hand ist vor allem bei der Sanierung von Vorteil. Die Montage ist einfach viel zeitsparender. Ein energieeffizientes Niedertemperatursystem ist in Kombination mit erneuerbaren Energiequellen ein Gewinn für Mensch und Gebäude.“

Verschiedene Ansprüche der Nutzer
Die Räumlichkeiten werden nach der Sanierung unterschiedlich genutzt. Bei den Besprechungsräume wurde größter Wert auf Schalldichtheit gelegt, ebenso bei den Büros. Da jeder Mitarbeiter ein unterschiedliches Wärmeempfinden besitzt, wurde bei der ­Planung auf optimale Regelung der einzelnen Räume geachtet.
In den Physio-Therapieräumen wiederum werden die Patienten teilweise mit nacktem Oberkörper behandelt. Eine Klima­anlage wurde aus diesem Grund ausgeschlossen. Die Physiotherapeuten schätzen die zug- und staubfreie Raumtemperierung. Relativ einfach wiederum sind die Gänge und Aufenthaltsräume zu temperieren.

Diesen Beitrag finden Sie ungekürzt auch ab Seite 36 der aktuellen Ausgabe 12/2021!

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