Neben Filtrations- und Aufbereitungssystemen setzt UWS zunehmend auf digitale Lösungen. | © UWS Technologie GmbH
Die Zahl installierter Wärmepumpen ist in den vergangenen Monaten weiter gestiegen. Gleichzeitig wächst die Bedeutung einer fachgerechten Heizwasseraufbereitung. Nach Einschätzung von UWS reagieren moderne Wärmepumpensysteme deutlich sensibler auf Ablagerungen als viele ältere Heizungsanlagen.
„Wärmepumpen reagieren deutlich sensibler auf Verunreinigungen im Heizwasser als viele ältere Heizsysteme. Schon geringe Ablagerungen können Wärmetauscher, Pumpen oder Ventile beeinträchtigen und die Effizienz der Anlage reduzieren“, erklärt Marvin Landwehr, Produktmanager bei UWS.
Magnetit und Schlamm als häufige Problemursachen
Vor allem in Bestandsgebäuden entstehen durch Korrosion und Sauerstoffeintrag häufig Magnetit- und Schlammablagerungen. Diese können sich im Heizkreislauf verteilen und Komponenten wie Wärmetauscher oder Pumpen belasten. Die Folgen reichen von einem höheren Energieverbrauch bis hin zu Funktionsstörungen oder vorzeitigem Verschleiß.
Vor diesem Hintergrund gewinnt auch die Einhaltung der Richtlinie VDI 2035 weiter an Bedeutung. Nach Ansicht des Unternehmens reicht eine normgerechte Erstbefüllung allein jedoch nicht aus – entscheidend sei die dauerhaft stabile Wasserqualität während des gesamten Anlagenbetriebs.
Digitale Überwachung ergänzt die Wasseraufbereitung
Neben Filtrations- und Aufbereitungssystemen setzt UWS zunehmend auf digitale Lösungen. Systeme zur kontinuierlichen Überwachung von Parametern wie pH-Wert oder Leitfähigkeit sollen Veränderungen frühzeitig erkennen und eine lückenlose Dokumentation ermöglichen.
Zum Portfolio des Unternehmens gehören unter anderem digitale Messsysteme, Magnetitfilter, Aufbereitungsanlagen sowie Lösungen für automatische Nachspeisung und Leckageschutz. Die erfassten Anlagendaten werden zentral in einem Cloudportal zusammengeführt.
Fokus auf Bestands- und Hybridanlagen
Besonderen Handlungsbedarf sieht UWS bei der Modernisierung bestehender Heizungsanlagen. Häufig würden Wärmepumpen installiert, ohne das vorhandene Heizwasser ausreichend zu berücksichtigen. Gerade dort könne eine unzureichende Wasserqualität die Leistungsfähigkeit der neuen Technik langfristig einschränken. Mit der Kombination aus Wasseraufbereitung und digitalem Monitoring will das Unternehmen Fachbetriebe dabei unterstützen, Heizungsanlagen effizienter zu betreiben und deren Betriebssicherheit langfristig zu erhöhen.
