ZVSHK-Qualitätszeichen: Grohe stellt Antrag auf Zertifizierung

13.08.2020 | News

Die GROHE Deutschland Vertriebs GmbH aus Porta Westfalica hat für ihr gesamtes Produktsortiment das vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) vergebene Qualitätszeichen „Zertifizierter Hersteller“ beantragt. GROHE ist eine führende globale Marke für ganzheitliche Badlösungen und Küchenarmaturen.

Der ZVSHK hat entsprechend den Güte- und Prüfbestimmungen zum Qualitätszeichen die Teilnahmevoraussetzungen und die Schlüssigkeit der Qualitätsangaben zu den Produkten geprüft. Mit Veröffentlichung des Antrags unter www.zvshk.de/qualitaetszeichen/ wird jetzt Branchenbeteiligten die Möglichkeit gegeben, der Eigenerklärung des Herstellers begründet zu widersprechen. Die Einspruchsfrist beträgt acht Wochen. Als Branchenbeteiligte gelten nach den Kriterien des Qualitätszeichens SHK-Fachunternehmer, Vertreter des SHK-Großhandels sowie Vertreter von SHK-Herstellern. Sollte es zu einem oder mehreren Widersprüchen aus der Branche kommen, hat GROHE die Möglichkeit, die Bedenken des Widerspruchsführers innerhalb einer Frist von maximal vier Wochen auszuräumen. „Soweit GROHE als Antragssteller einer öffentlichen Darstellung aus unternehmensstrategischen Gründen nicht widerspricht, werden Widerspruch und Stellungnahme des Herstellers publiziert“, sagt Carsten Müller-Oehring, Geschäftsführer Recht beim ZVSHK. Wenn nach Durchführung des Beteiligungsverfahrens keine begründeten Zweifel an der vollständigen Erfüllung der Qualitätskriterien bestehen, wird der ZVSHK das Qualitätszeichen an die GROHE GmbH vergeben.
Darüber hinaus hat GROHE mit Wirkung zum 1. September 2020 mit dem ZVSHK eine Haftungsübernahmevereinbarung 2.0 (HÜV) abgeschlossen. „Die HÜV dient dazu, dass Mitgliedsbetriebe in einem Schadensfall nicht allein gelassen werden. Denn sofern das Produkt eines Herstellers beim Auftraggeber (Bauherrn) einen Mangelfall auslöst, hat der Fachbetrieb neben den gesetzlichen Ansprüchen gegenüber seinem Lieferanten einen eigenen Ersatzanspruch gegen den Hersteller“, weiß Carsten Müller-Oehring. Die HÜV 2.0 hat u. a. den Vorteil, dass auf die oftmals strittige Unterscheidung zwischen „großem“ und „kleinem“ Werkvertrag verzichtet wird. Zudem kann zukünftig auf einen digitalisierten Schadensmeldeprozess zurückgegriffen werden. Mit dem zum Jahresanfang 2019 eingeführten Prädikat „Zertifizierter Hersteller – Qualität, Sicherheit, Service“ zeichnet der ZVSHK Hersteller aus, die die betrieblichen Prozesse des Handwerksbetriebes bestmöglich unterstützen. Sollte GROHE mit seinem Antrag Erfolg haben, wächst die Zahl der bisher vom ZVSHK zertifizierten Hersteller auf 13 Unternehmen.

Tags:

Anzeigen

Anzeigen

Newsletter

Aktuelle Events

  • Deep Dive 2025: Aus der Küche auf die Yacht

    04.09.2025 // Neusiedlersee Im Fokus stehen Entwässerungslösungen für gewerbliche Küchen – von der Planung bis zur Umsetzung. Planer, Architekten, Fachhandwerker und Betreiber erwartet ein Tag voller Impulse, Praxisnähe und sportlichem Teamgeist.

  • Vortragsreihe: Kühlung von Gebäuden

    09.09.2025 // Die Klimatisierung von Gebäuden steht vor einem Wendepunkt: Während steigende Temperaturen und regulatorische Anforderungen wie die F-Gas-Verordnung die Branche prägen, gewinnen nachhaltige Lösungen mit Wasser als Übertragungsmedium und natürlichen Kältemitteln wie Propan (R290) an Bedeutung. Die Veranstaltungsreihe “Kühlung von Gebäuden – zukunftssichere Lösungen für eine smarte Gebäudeklimatisierung” von Kampmann bietet Planern, Technikern und Entscheidungsträgern praxisnahes Fachwissen, um diesen Wandel aktiv zu gestalten.

  • Evaluierungskurs für Überprüfungsorgane gemäß WHeizKG 2015

    10.09.2025 // SHL-Center Wien, Marksteinergasse 3, 1210 Wien
    Diese gesetzlich verpflichtende Schulung richtet sich an bereits bestellte Überprüfungsorgane gemäß §28 Abs. 4 WHeizKG 2015. Im Fokus stehen gesetzliche Änderungen, Unterschiede zum WFLKG, Anhänge 1–4, Beurteilung der Verbrennungsluftzufuhr, Verbrennungslehre, Messtechnik sowie Praxistipps. Der Kurs dauert von 9:00 bis 17:00 Uhr und kostet 68 Euro. Referent ist Ing. Michael Mattes, gerichtlich zertifizierter Sachverständiger.

Melden Sie sich hier an, um laufend die aktuellsten News zu erhalten.