Die knappe Ressource Wasser in der Baubranche

27.03.2024 | Klima / Lüftung, News

Am 5. März tauschten sich im Architekturzentrum Wien rund 50 Personen aus der Baubranche über die Bedeutung der knappen Ressource Wasser aus. Als Gastgeber begrüßte Peter Schmid, Leader, Austria & Switzerland, LIXIL EMENA die Gäste. Der österreichische Meteorologe und Fernsehmoderator Andreas Jäger führte durch den Abend.

Fachvorträge und Praxisbeispiele

Vor allem im Sommer ist Wasser auch bei uns in Österreich nicht mehr selbstverständlich“, sagte Jäger in seinem einleitenden Impulsvortrag über die Klimaentwicklungen und deren Auswirkungen. „Mit dem Klimawandel werden wir immer öfter Dürren erleben. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“ Mehrere Expert:innen hielten Kurzvorträge zu ökologischem Bauen und nachhaltiger Architektur.

Ursula Schneider, die auf ökologisches und klimasensitives Bauen spezialisierte Architektin, stellte Projekte des von ihr geleiteten Büros POS Architecture aus den vergangenen 30 Jahren vor. Ein aktuelles Highlight in Planung ist das Projekt ILDEFONSO, bei dem Regenwasser gemäß dem Schwammstadtprinzip aufgenommen werden soll, statt über die Kanalisation abgeleitet zu werden – so können bis zu 77 Prozent des auftreffenden Regens auf Dachflächen und bis zu 90 Prozent im Boden über der Tiefgarage aufgefangen werden. Doch nicht nur die durch den Klimawandel bedingten Dürrephasen werden eine Herausforderung der Zukunft, auch die Trinkwasserhygiene gehört künftig zu den Herausforderungen und wurde an diesem Abend von Dipl.-Ing. Christian Steininger, HKLS-Planer von Vasko & Partner, beleuchtet und erläutert. So standen in seinem Vortrag Lösungsansätze unter anderem zur Vorbeugung von Legionellen-Befall im Mittelpunkt.

Sylvia Leydecker, Innenarchitektin und Gründerin des auf Raumkonzepte für das Gesundheitswesen spezialisierten Büros 100% interior, stellte ebenfalls beispielhafte Projekte vor und forderte zu couragiertem Handeln auf: „Wir können die Klimakrise nur lösen, wenn wir die Anwendung cleverer Produkte im Blick haben – daher: Mut zur Umsetzung!“ In der anschließenden Diskussionsrunde tauschten sich die Branchen-Fachleute zu aktuellen Technologien und Lösungen aus. Ein Vorschlag: Wasser höher zu bepreisen, um damit die Wertschätzung zu erhöhen und einen verantwortungsvollen Umgang mit der knappen Ressource zu fördern.

Nachhaltigkeit ist seit mehr als 20 Jahren einer der Grundpfeiler der Marke GROHE, die zum Dialog ins Architekturzentrum Wien eingeladen hatte. Für GROHE zählt jeder Tropfen Wasser, deshalb fördert die Marke den Austausch in der Branche – und richtet das Produktportfolio konsequent auf Nachhaltigkeit aus. Zu den neuesten ressourcensparenden Lösungen gehören unter anderem das Duschsystem GROHE Everstream, das durch Wasserkreislauftechnologie den Verbrauch von Frischwasser und Energie minimiert, und wassersparende Duschköpfe wie die Handbrause GROHE Tempesta 110, die in der wassersparendsten Variante schon mit einem Durchfluss von 5,6 Litern pro Minute vollen Komfort bietet.

Lesen Sie diesen Artikel ab Seite 27 in der aktuellen Ausgabe 4/2024 (ab 09.04.)!

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