Von der Sonne zu den Sternen: SOLID – Solar Energy Systems erhält Großauftrag für die Europäische Südsternwarte (ESO) in Chile

02.06.2025 | Gewerkeübergreifend Planen & Bauen, Slider

(c) ESOÜber den Zuschlag für einen prestigeträchtigen internationalen Großauftrag freut sich die Grazer SOLID – Solar Energy Systems (SES). Für die Europäische Südsternwarte La Silla der ESO (European Southern Observatory) wird SOLID SES ein solarbetriebenes System in Kombination mit einer High-End-Speichertechnologie entwickeln und umsetzen, das Tag und Nacht den Bedarf an Kühlung, Heizung und Warmwasser deckt. Damit wird die ESO ihren Klimaschutz-Verpflichtungen nachkommen und die CO2-Emissionen aus dem Betrieb des La Silla-Observatoriums erheblich senken können. Die Umsetzung des Projekts wird […]

Über den Zuschlag für einen prestigeträchtigen internationalen Großauftrag freut sich die Grazer SOLID – Solar Energy Systems (SES). Für die Europäische Südsternwarte La Silla der ESO (European Southern Observatory) wird SOLID SES ein solarbetriebenes System in Kombination mit einer High-End-Speichertechnologie entwickeln und umsetzen, das Tag und Nacht den Bedarf an Kühlung, Heizung und Warmwasser deckt. Damit wird die ESO ihren Klimaschutz-Verpflichtungen nachkommen und die CO2-Emissionen aus dem Betrieb des La Silla-Observatoriums erheblich senken können. Die Umsetzung des Projekts wird im Mai starten, die Anlage soll laut Plan 2026 in Betrieb gehen. Das Projektvolumen beträgt rund € 1,8Mio. Eine zweite Ausbaustufe ist bereits in Vorbereitung.

„Dieses Projekt unterstreicht die Rolle von SOLID – Solar Energy Systems als führendes internationales Unternehmen mit ausgezeichneten Kenntnissen in der Kombination von verschiedenen Energieerzeugungs- und Speichertechnologien, um daraus maßgeschneiderte Lösungen für den Kunden zu entwickeln. Als Anbieter aller drei EPC-Bereiche – Engineering (Planung), Procurement (Beschaffung) und Construction (Bau) können wir ein System garantieren, das das Observatorium von La Silla nachhaltiger, unabhängiger und ressourcenschonender machen wird“, ist Stephan Jantscher, CEO SOLID Solar Energy Systems, überzeugt.

Ziel der ESO ist es, die Erzeugung der benötigten Heiz- und Kühlenergie für ihre Teleskope und Unterbringungseinrichtungen grundlegend zu ändern und eine größtmögliche Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen sicher zu stellen. Damit kommt die ESO ihrer Verpflichtung nach, die CO2-Emissionen aus dem Betrieb des La Silla-Observatoriums erheblich zu reduzieren. Gleichzeitig sollen künftige Preisschwankungen bei der Stromversorgung abgefangen und die Betriebskosten vorhersehbar niedrig gehalten werden. 

Das von SOLID SES entwickelte technische Konzept sieht eine PV-Anlage in Kombination mit Warm- und Kaltwasserspeichern, modernen Wärmepumpen und einer hocheffizienten elektrischen Kältemaschine vor. Das System wird Warmwasser, Strom und Heizung für die Wohngebäude des Observatoriums, Kühlenergie für ein Teleskop und ein Online-Überwachungssystem für die Wartung und Leistungsverfolgung bereitstellen. Darüber hinaus wird SOLID für die kommenden Jahre Fernwartungsdienste am Standort anbieten. 

Die Sternwarte La Silla liegt am Rande der chilenischen Atacama-Wüste, 600 km nördlich von Santiago de Chile und auf einer Höhe von 2400 Metern. Dort betreibt die ESO zwei der leistungsstärksten 3,6-Meter-Teleskope der Welt. Astronomen nutzen diese hochmodernen Observatorien, um Objekte aus unserem Sonnensystem und dem Universum zu untersuchen.

Weitere Informationen zum La Silla Observatory: https://www.eso.org/public/teles-instr/lasilla

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