Bei Badewannen ist auf eine niedrige Einstiegshöhe zu achten. Eine rutschfeste Oberfläche lässt sich mit einer AntiSlip-Beschichtung nachrüsten. | © HSK Duschkabinenbau KG
Bereits heute besteht ein hoher Bedarf an barrierearmen Lösungen im Bestand. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach wirtschaftlichen Konzepten, die sich effizient umsetzen lassen – insbesondere im Rahmen von Sanierungen.
„Gerade in Kleinbädern zeigt sich, wie wichtig durchdachte Badplanung ist. Barrierefreiheit bedeutet nicht automatisch mehr Platzbedarf. Mit cleverer Planung in Form von bodengleichen Duschlösungen, flexiblen Türsystemen und sicheren Oberflächen lassen sich auch kompaktere Bäder komfortabel, sicher und zukunftsfähig gestalten“, unterstreicht Erdogan Demirci, Verkaufsleiter Österreich, HSK.
Bodengleiche Duschlösungen als Schlüsselkomponente
Im Zentrum steht die bodenebene Dusche. Sie reduziert Stolperstellen, erleichtert den Einstieg und schafft Bewegungsfreiheit. Hersteller wie HSK Duschkabinenbau bieten hierfür Lösungen, die sich auch im Rahmen von Teilsanierungen umsetzen lassen. So kann eine Badewanne mit überschaubarem Aufwand durch eine bodengleiche Dusche ersetzt werden. Duschwannen aus Marmor-Polymer, optional mit AntiSlip-Beschichtung, erhöhen die Trittsicherheit und tragen zur Sturzprävention bei. Auch bei Badewannen sind niedrige Einstiegshöhen und rutschhemmende Oberflächen entscheidend für eine zukunftsfähige Planung.
Mehr Bewegungsfreiheit durch passende Türsysteme
In kleinen oder verwinkelten Bädern entscheidet die Duschabtrennung über die Nutzbarkeit. Drehfalttüren lassen sich weit öffnen und platzsparend an die Wand falten. Das vergrößert den Bewegungsraum deutlich und erleichtert den Zugang. Ergonomische Griffsysteme und Heb-/Senk-Mechaniken unterstützen eine sichere Handhabung. Schiebe- und Walk-In-Lösungen ermöglichen zudem eine flexible Integration in nahezu jeden Grundriss – auch bei beengten Platzverhältnissen.
Funktionale Ergänzung: Stützsysteme
Neben der baulichen Gestaltung spielen Hilfsmittel eine wichtige Rolle. Stützgriffe wie die Solida-Serie von HSK bieten hohe Stabilität und lassen sich flexibel montieren. Ecklösungen mit durchgehendem Handlauf ermöglichen fließende Bewegungen, da die Hand ununterbrochen am Handlauf entlanggleiten kann. Das erhöht die Sicherheit im Duschbereich spürbar.
Effiziente Umsetzung
Entscheidend ist die Umsetzbarkeit. Mit Systemen wie RenoDeco lassen sich Bäder besonders schnell modernisieren. Fugenarme Wandverkleidungen reduzieren den Montageaufwand deutlich. In Kombination mit passenden Duschlösungen entstehen so innerhalb kurzer Zeit barrierearme Bäder.
Für das SHK-Handwerk ergeben sich daraus klare Vorteile: effiziente Abläufe, planbare Projekte und eine anhaltend hohe Nachfrage. Barrierefreie Badplanung ist ein fester Bestandteil moderner Sanitärkonzepte. Mit bodengleichen Duschwannen, durchdachten Türsystemen und funktionalen Stützlösungen bieten Hersteller heutzutage praxisgerechte Ansätze für zukunftssichere Badlösungen – sowohl im Neubau als auch in der Sanierung.

