Neben den wirtschaftlichen Vorteilen hebt proPellets Austria insbesondere die Klimabilanz hervor. | © Ökofen
Steigende Energiekosten, Klimaziele und Fragen der Versorgungssicherheit rücken erneuerbare Heizsysteme zunehmend in den Fokus. proPellets Austria verweist dabei auf drei wesentliche Vorteile von Pelletheizungen: niedrigere laufende Kosten, eine deutlich bessere CO₂-Bilanz und die Nutzung heimischer Energieträger.
Niedrigere Heizkosten gegenüber Öl und Gas
Nach Angaben von proPellets Austria gehören Holzpellets seit Jahren zu den günstigsten Heizenergieträgern. Trotz kurzfristiger Preisschwankungen sei der langfristige Kostenvorteil gegenüber fossilen Brennstoffen deutlich.
Demnach spart ein durchschnittlicher Haushalt gegenüber einer Ölheizung derzeit mehr als 1.800 Euro Heizkosten pro Jahr. Wer bereits vor fünf Jahren auf Pellets umgestiegen ist, konnte laut den aktuellen Berechnungen insgesamt mehr als 9.000 Euro einsparen. Der Preis für Pellets liegt derzeit rund ein Drittel unter jenem von Heizöl und ebenfalls deutlich unter den Kosten für Erdgas.
Hohe CO₂-Einsparung durch erneuerbare Energie
Neben den wirtschaftlichen Vorteilen hebt proPellets Austria insbesondere die Klimabilanz hervor. Holzpellets gelten als erneuerbarer Energieträger und tragen dazu bei, den Einsatz fossiler Brennstoffe zu reduzieren.
Laut einer aktuellen Studie verursachen Pelletheizungen gegenüber Ölheizungen mehr als 98 Prozent weniger CO₂-Emissionen. Über die gesamte Lebensdauer einer Heizungsanlage können dadurch rund 197 Tonnen CO₂ eingespart werden. Gleichzeitig zählen moderne österreichische Pelletheizungen zu den emissionsärmsten Biomasse-Heizsystemen weltweit.
Regionale Wertschöpfung stärkt Versorgungssicherheit
Pellets werden überwiegend aus Sägespänen und weiteren Reststoffen der Holzverarbeitung hergestellt. In Österreich produzieren 55 Standorte den Brennstoff und sorgen damit für kurze Transportwege sowie eine hohe Versorgungssicherheit.
Nach Angaben von proPellets Austria trägt der Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme zudem zur regionalen Wertschöpfung bei. Der Heizungstausch sichert österreichweit rund 65.000 Arbeitsplätze in Industrie, Handel und Handwerk. Gleichzeitig verbleibt ein größerer Teil der Wertschöpfung im Inland, anstatt für fossile Energieträger ins Ausland abzufließen.
Installateure spielen Schlüsselrolle bei der Wärmewende
Für proPellets Austria kommt den Installationsbetrieben beim Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme eine zentrale Rolle zu.
„Die Wärmewende entscheidet sich nicht am Schreibtisch, sondern im Heizungskeller“, sagt Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria. „Installateure sind die ersten und wichtigsten Ansprechpartner für die Kunden. Ihre Expertise entscheidet darüber, wie schnell und erfolgreich der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien gelingt. Sie sind die Praktiker, die den Klimaschutz in die Häuser bringen.“
