Neben der Anlagenplanung erweitert IMI auch seine digitalen Services. | © IMI
Vernetzte Heiz- und Kühlsysteme stellen Planer, Fachhandwerker und Betreiber vor neue Herausforderungen. Mit dem Ausbau seiner digitalen Lösungen will IMI mehr Transparenz über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage schaffen und Arbeitsabläufe von der Planung bis zum Betrieb vereinfachen.
Nach Angaben des Unternehmens sollen die Anwendungen dabei helfen, manuelle Prozesse zu reduzieren, Betriebsdaten besser auszuwerten und fundiertere Entscheidungen zu treffen.
Digitale Planung und hydraulischer Abgleich
Im Zentrum des Portfolios steht die Auslegungs- und Berechnungssoftware HySelect. Sie unterstützt Ingenieure und Planer bei der Dimensionierung hydraulischer Systeme, der Ventilauslegung sowie der Berechnung von Durchfluss und Druckhaltung. Weltweit nutzen nach Unternehmensangaben bereits mehr als 40.700 Anwender die Software.
Über die Anbindung an den Messcomputer TA-SCOPE lassen sich Anlagen nach der Inbetriebnahme überprüfen und mit den Planungsdaten vergleichen. So sollen Effizienz und Systemstabilität langfristig sichergestellt werden.
Für Wohngebäude bietet IMI zudem die Software EasyPlan zur Berechnung des hydraulischen Abgleichs. Das Programm richtet sich insbesondere an kleinere Anlagen und wird nach Unternehmensangaben von mehr als 100.000 Planern und Installateuren eingesetzt.
Mehr Transparenz im Projektverlauf
Neben der Anlagenplanung erweitert IMI auch seine digitalen Services. Über die Kundenplattform MyHub erhalten Anwender Zugriff auf Produktinformationen, technische Dokumentationen, Zertifikate sowie Funktionen zur Auftragsverfolgung und Projektverwaltung.
Für Installateure auf der Baustelle stehen darüber hinaus digitale Werkzeuge wie der IMI-Produktkonfigurator, HyTools und HyTune zur Verfügung. Sie unterstützen bei der Produktauswahl, Berechnung und Inbetriebnahme von HLK-Anlagen.
Fokus auf KI und vernetzte Systeme
Mit Blick auf steigende Anforderungen an Energieeffizienz und Gebäudeautomation investiert IMI nach eigenen Angaben kontinuierlich in die Weiterentwicklung digitaler Lösungen. Dazu gehören auch KI-gestützte Anwendungen wie AIMI, die künftig die Analyse von Betriebsdaten unterstützen und Entscheidungen in komplexen HLK-Systemen erleichtern sollen.
„Da HLK-Systeme immer komplexer und stärker vernetzt werden, sind digitale Lösungen entscheidend, um Leistung, Effizienz und Zuverlässigkeit sicherzustellen“, sagt MarcellaColombino, Marketing and Commercial Excellence Director Climate Control bei IMI. „Unser Fokus liegt darauf, digitale Lösungen zu entwickeln, die echte Kundenbedürfnisse adressieren – und SHK-Fachleuten helfen, in zunehmend komplexen Umgebungen mit höherer Präzision, Geschwindigkeit und Sicherheit zu arbeiten.“
Mit dem Ausbau seines digitalen Portfolios will IMI Planer, Installateure und Betreiber dabei unterstützen, Heiz- und Kühlsysteme effizienter auszulegen, in Betrieb zu nehmen und langfristig zu optimieren.
