Am Standort Wels erfolgte Anfang August der Spatenstich für das neue AutoStore-System. | © HOLTER
Mit dem Bau eines automatisierten Kleinteilelagers investiert HOLTER weiter in die Modernisierung seiner Logistik. Am Standort Wels erfolgte Anfang August der Spatenstich für das neue AutoStore-System, das mit einem Investitionsvolumen von 12 Millionen Euro umgesetzt wird. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2027 geplant.
Das Projekt soll die innerbetriebliche Logistik effizienter gestalten und den steigenden Anforderungen durch wachsende Sortimentsvielfalt, höhere Kommissionierleistungen und den Fachkräftemangel Rechnung tragen.
AutoStore reduziert Flächenbedarf deutlich
Das neue Lager basiert auf dem sogenannten Ware-zur-Person-Prinzip. Roboter transportieren die benötigten Behälter automatisch zu den Kommissionierstationen, wodurch Laufwege verkürzt und Prozesse beschleunigt werden.
Während Kleinteile bisher auf rund 2.200 Quadratmetern gelagert wurden, benötigt das AutoStore-System künftig nur noch etwa 800 Quadratmeter. Die neue Halle umfasst insgesamt 1.600 Quadratmeter und bietet zugleich Reserven für künftige Erweiterungen.
Lukas Vormair, Ressortleiter Logistik bei HOLTER, sieht darin Vorteile für Effizienz und Mitarbeitende: „Mit dem automatisierten Kleinteilelager steigern wir nicht nur unsere Effizienz, sondern schaffen auch ergonomischere Arbeitsplätze. Die Mitarbeitenden werden von langen Wegstrecken entlastet und können sich stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren.“
Investition in Standort und Wettbewerbsfähigkeit
Nach Angaben des Unternehmens ermöglicht das kompakte Lagersystem höhere Pickleistungen, geringere Fehlerquoten und eine flexiblere Personaleinsatzplanung. Gleichzeitig sollen Echtzeit-Bestandsverfolgung und automatisierte Abläufe die Einlagerung und Kommissionierung präziser gestalten.
Geschäftsführer Markus Steinbrecher bezeichnet das Projekt als strategische Investition: „Mit dem AutoStore investieren wir nicht nur in modernste Logistik, sondern in die Zukunft unseres Unternehmens. Wir glauben an den Standort Wels, an den Wirtschaftsstandort Österreich und an die Zukunft unserer Branche.“
Wertschöpfung für Oberösterreich
In die Umsetzung werden zahlreiche regionale Unternehmen eingebunden. Aus Sicht des Landes Oberösterreich stärkt das Projekt sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch den Wirtschaftsstandort.
Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner sagt: „HOLTER zeigt eindrucksvoll, wie Digitalisierung, Automatisierung und innovative Logistiklösungen Abläufe effizienter, präziser und zukunftsfit machen können.“
Auch Welser Bürgermeister Andreas Rabl sieht ein positives Signal für den Standort: „Holter und Wels: Das gehört einfach zusammen! Die Fritz Holter GmbH zeigt seit Jahrzehnten, was für ein Welser Familienunternehmen mit dem entsprechenden Innovationsgeist alles möglich ist.“
Mit dem neuen AutoStore-System will HOLTER seine Intralogistik langfristig leistungsfähiger gestalten und gleichzeitig ein klares Bekenntnis zum Unternehmensstandort Wels abgeben.
