68 Prozent der Österreicher wollen „klimafreundlich“ werden

08.10.2020 | Klima / Lüftung, News

68 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sprechen sich dafür aus, so schnell wie möglich auf klimafreundliche Heiztechnik umzusteigen. Gleichzeitig räumen 56 Prozent der Verbraucher zwischen Innsbruck und Wien selbstkritisch ein, mit dem Klimaschutz im eigenen Heizungskeller fahrlässig umzugehen

Das sind Ergebnisse aus dem Energie-Trendmonitor 2020: Bevölkerungsrepräsentativ wurden 1.000 Österreicherinnen und Österreicher von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag von Stiebel Eltron befragt. Um Bürgerinnen und Bürgern den Umstieg auf ein nachhaltiges Heizungssystem zu erleichtern, hat der Bund die Förderungsaktion „Raus aus Öl“ für das laufende Jahr erneut aufgelegt. Damit wird das Ziel verfolgt, Österreich bis 2040 klimaneutral zu machen. „Mit der Modernisierung im Heizungskeller haben die Verbraucher einen wichtigen Schlüssel für mehr Klimaschutz selbst in der Hand“, sagt Thomas Mader, Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron Österreich. 

Fördertöpfe 2020 sind noch gefüllt
Dafür stehen noch 69,4 Millionen Euro an Förderungsmitteln zur  Verfügung, die im Rahmen der Aktion „Raus au Öl“ beantragt werden können. Insgesamt hat das Bundesministerium für Klimaschutz (BMK) im laufenden Jahr 100 Millionen Euro für den Kesseltausch von fossil auf erneuerbar reserviert.  „Zwei Drittel der Fördermittel sind noch nicht ausgeschöpft – jetzt ist ein guter Zeitpunk für die Planung, wie ein Haushalt künftig klimafit werden will“, sagt Mader. „Wer sich beispielsweise für grüne Wärmepumpentechnologie entscheidet, nutzt die unbegrenzt verügbare Energie aus dem Grundwasser, dem Erdreich oder der Umgebungsluft.“ Diese Heiztechnik der Zukunft wird mit Strom angetrieben, der im besten Fall aus erneuerbaren Quellen stammt – beispielsweise von der eignen Photovoltaikanlage auf dem Dach. 

Energieberatung nutzen zahlt sich aus
Die Modernisierung im Heizungskeller sollte sorgfältig geplant werden –zusätzliche Maßnahmen wie etwa die Dämmung von Dach, Fassade oder Keller sollten von Anfang berücksichtigt werden. „In jedem Fall  lohnt es sich, eine Energieberatung in Anspruch zu nehmen – diese kann auch über die existierenden Fördermöglichkeiten informieren“, rät Mader. 

Informationen zur Wärmepumpen-Förderung erhalten Sie hier:  www.stiebel-eltron.at/foerderung

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