Aus Wien nach Gmunden

15.01.2016 | News

„Klo & So“ erhielt weitere Stücke aus der Wiener Sammlung von Peter Stieg und plant eine Erweiterung der Ausstellung.

In Österreich gibt es zwei große Sammlungen an historischen Sanitärobjekten: In Gmunden begann Fritz Lischka, der langjährige Direktor des Laufen-Werks, in den 1960ern mit dem Sammeln von alten Klosetten, Bidets, Wannen, Waschtischen und ähnlichen Objekten. Wenig später entdeckte der Wiener Installateur Peter Stieg seine Leidenschaft für historische Sanitärgegenstände. Neben WC und anderen Keramikgegenständen hatten es ihm auch WC-Griffe angetan, die in der Frühzeit des Wasser-Closetts schön verziert und mit Werbebotschaften des jeweiligen Installateurs versehen an die neuen Anlagen angebracht worden waren. Nachdem die beiden einander Ende der 1970er per Zufall kennen gelernt hatten – Lischka war bei einem Aufenthalt in Wien ein altes WC in der Auslage des Geschäfts von Stieg aufgefallen -, halfen sie einander bei der Entwicklung der jeweiligen Sammlungen weiter. Aus der fruchtbaren und freundschaftlichen Zusammenarbeit entstanden zwei Sanitärmuseen: 1998 wurde in Gmunden das Klomuseum eröffnet, das heute als "Klo & So" im Heimatmuseum seinen fixen Platz hat und jährlich bis zu 12.000 Besucher verzeichnet. In Wien wurde 2003 das Sanitärmuseum im damaligen Wiener Innungshaus eröffnet, das seit dem Verkauf des Gebäudes seiner baldigen Wiedereröffnung entgegenblickt.
Lesen Sie den ungekürzten Bericht ab Seite 22 der aktuellen Ausgabe 1/2016!

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