Berührungslosigkeit als neuer Standard

29.04.2021 | News, Sanitär

Das Thema Hygiene gewinnt in öffentlichen und halböffentlichen Sanitärbereichen eine immer größere Bedeutung. Worauf es ­ankommt und welche Lösungen Sanitärräume hygienisch ­sicherer machen, wollen wir nachfolgend auflösen.

Halböffentliche ebenso wie öffentliche Sanitärräume sind heute, ähnlich dem Privatbad, mehr als reine Funktions­räume. Sie sind ein Aushängeschild für ihre Betreiber – ihre Ausstattung ist Ausdruck einer neuen Willkommenskultur für die ­Besucher. Parallel steigen die Anforde­rungen an Hygiene und Sauberkeit der ­sanitären Einrichtungen.
Auf die Einrichtungsqualität und die ­Hygiene hat die Planung einen großen Einfluss. Um den nötigen Abstand einhalten zu können und eine positive Nutzererfahrung zu vermitteln, sollen wo immer möglich Querverkehr und Staus verhindert werden. Auch die flexible Nutzung von Sanitärbe­reichen durch leicht zu verändernde Trenn­wände und Durchgänge kann von Vorteil sein. In Eventlocations beispielsweise lassen sich so bei Veranstaltungen mit vorher­sehbar höherem Frauen- oder Männeranteil die jeweiligen ­Sanitärbereiche dem Bedarf entsprechend anpassen.

Handkontakt minimieren
Die Gefahr der Keimübertragung ist überall dort am größten, wo Handkontakte statt­finden, vor allem an Spülauslösungen für WC und Urinal, an Armaturen, Handtrocknern oder Türgriffen. „Bei den Waschan­lagen reduzieren berührungslose Armaturen und Seifenspender das Übertragungsrisiko ebenso wie Spender für Einweg-Papierhandtücher“, erklärt Josef Zach, Produktmanager Installations- und Spülsysteme. Auch die Spülung der Toilette und der Urinale sollte ohne ­manuelle Betätigung auslösbar sein. Auto­matische Türöffner erleichtern den ­Zutritt und verhindern die Übertragung von Krankheitserregern über Türgriffe.

Topgepflegt
Ebenfalls in die Planung gehören laut Josef Zach klar definierte und der Nutzung an­gepasste Reinigungs- und Wartungszyklen. Attraktiv eingerichtete, topgepflegte und stets funktionsfähige Sanitäranlagen beeinflussen das Nutzerverhalten positiv und sind die ­beste Visitenkarte für den Betreiber.
Geberit bietet ein breites Sortiment an ­Produkten und Lösungen für mehr Hygiene, Sauberkeit und Einrichtungsqualität in ­öffentlichen und halböffentlichen Sanitär­bereichen an. Dazu gehört eine Vielzahl von berührungslosen Spülsystemen, die für die meisten Bausituationen geeignet sind und sich leicht einbauen lassen.

Vorwand-Installationssysteme
Vorwand-Installationssysteme bilden eine gute Basis für die Installation berührungs­loser Komponenten. So sind beispielsweise die WC-Montageelemente standardmäßig für die Installation eines Stromanschlusses ­vorbereitet. Der modulare Aufbau ermöglicht, dass berührungslose Spüllösungen in der Regel auch nachträglich eingebaut ­werden können.

Diesen Beitrag finden Sie ungekürzt auch ab Seite 20 der aktuellen Ausgabe 5/2021!

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