Der BIM-Prozess und die Sanitärbranche

05.12.2017 | News, Sanitär

Building Information Modeling (kurz: BIM) ist eine software­ gesteuerte Planungsmethode, die zu den wichtigsten
Weiterent­wicklungen im Bauwesen zählt. Sie wird auch für Unternehmen und Produkte der SHK-­Branche zunehmend wichtiger.

BIM ermöglicht die Erstellung, den Austausch und die Koordination konsistenter digitaler Daten, die für alle Gewerke zugänglich sind. Zudem führt die Planungsmethode zu mehr Transparenz in der Bauphase und in der Konsequenz zu Einsparungen der Bau-, Betriebs- und Unterhaltskosten. Damit diese Vorgangsweise auch im Bad von allen Beteiligten realisiert werden kann, arbeiteten Unternehmen wie Duravit kontinuierlich daran, alle relevanten Planungsdaten auch in BIM-Formaten zugänglich zu machen.
Vorteile bei der Bauplanung
Die BIM-Methode bietet zusammengefasst die Chance, den gesamten Lebenszyklus eines Projekts, von der Bedarfsermittlung über Entwurf, Konstruktion, Realisierung, Betrieb bis hin zur Dekonstruktion optimiert zu strukturieren. Diese sehr viel straffere Dokumentation fördert eine Disziplinierung aller am Bau Beteiligten (Architekten, Planer, Installateure und weiterer Gewerke) und erzielt dadurch eine deutliche Kosten- und Zeiteffizienz sowie eine sehr hohe Planungssicherheit. Robert Koller, Geschäftsführer Duravit Österreich, dazu: "Wir denken immer vom Nutzer her und akzeptieren keine Technik um der Technologie willen. Komfortstiftende Technologie soll nachhaltig ins stimmige Gesamtdesign integriert sein und einen täglichen Mehrwert generieren. Duravit entwickelt kontinuierlich Innovationen in allen Bereichen von der Werkstoff- über die Spül- bis hin zur Elektrotechnik für Licht-Sound- und Whirlsysteme. Dabei spielen sowohl Optik und Haptik als auch Akustik und Usability eine wichtige Rolle. Dieses einzigartige Miteinander, gepaart mit unserer Innovationskraft, ermöglicht eine sinnvolle Digitalisierung des Bades. So begegnen wir den heutigen und zukünftigen Ansprüchen unserer Kunden."
Möglichkeiten von BIM
Die Basis zur Integration der einzelnen Prozesse ist ein virtuelles Bauwerksmodell, das über die verschiedenen Phasen der Planung, des Bauens und der Nutzung fortgeschrieben wird. In diesem Modell werden die räumliche Struktur, Bauteile und Attribute (verwendete Materialien, bauphysikalische Eigenschaften, Ausstattung und Kosten) abgebildet und verwaltet. Vereinfacht gesagt, wird bei BIM erst digital und dann real gebaut.

Lesen Sie den ungekürzten Artikel auf Seite 22 – 23 der aktuellen Ausgabe 12/2017.

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