Die präsentierte Oberfläche „Bronze gebürstet“ ist erst der Anfang der Kooperation. | © Dornbracht
Die Hersteller Dornbracht und Jung bündeln ihre Gestaltungskompetenzen und präsentieren erstmals gemeinsame Oberflächen für Armaturen und Schalterprogramme. Unter dem Motto „Signature Design. Crafted in Finishes“ sollen abgestimmte Materialien künftig eine durchgängige Gestaltung über verschiedene Gewerke hinweg ermöglichen.
Den Auftakt der Zusammenarbeit bildet die Oberfläche „Bronze gebürstet“, die zur Light + Building 2026 vorgestellt wurde. Sie verbindet Dornbracht-Armaturen mit Schaltern der LS-Serie von Jung in einem identischen Finish.
Einheitliches Erscheinungsbild für Architekturprojekte
In Architekturprojekten müssen Produkte unterschiedlicher Hersteller häufig optisch aufeinander abgestimmt werden. Gerade in Küchen, Bädern oder hochwertigen Wohnräumen treffen verschiedene Komponenten aufeinander – von Armaturen über Schalter bis zu Leuchten.
Die Kooperation der beiden Unternehmen zielt darauf ab, diese Schnittstellen zu vereinfachen und ein konsistentes Erscheinungsbild zu ermöglichen.
„Wenn unterschiedliche Kompetenzen zusammenkommen, entsteht Qualität an den Schnittstellen“, erklärt Deniz Turgut, Marketingleiter bei Jung. „Genau dort, im präzisen Zusammenspiel von Material, Fertigung und Gestaltung, sehen wir den Wert von Herstellerkooperationen.“
Fertigung der Oberflächen in Iserlohn
Die gemeinsamen Finishes entstehen am Dornbracht-Standort in Iserlohn, wo verschiedene Metallveredelungsverfahren kombiniert werden. Dazu gehören unter anderem Galvanik und PVD-Beschichtungen, die langlebige und widerstandsfähige Oberflächen erzeugen.
Dornbracht bringt dabei seine Erfahrung in der Metallveredelung ein, während Jung Schalter und Steckdosen aus Echtmetallen fertigt.
„Die Zusammenarbeit mit Jung ist getragen von einem gemeinsamen Qualitäts- und Luxusverständnis“, sagt Caroline Schmitt, Geschäftsführerin von Dornbracht. „An unserem Standort in Iserlohn entstehen so Oberflächen von höchstem Anspruch, die über Produktkategorien hinweg perfekt harmonieren.“
Weitere Oberflächen bereits geplant
Die präsentierte Oberfläche „Bronze gebürstet“ ist laut den Unternehmen erst der Anfang der Kooperation. Weitere gemeinsame PVD-Oberflächen sollen folgen und im Laufe des Jahres – unter anderem im Rahmen der Milan Design Week – vorgestellt werden.
Mit der Zusammenarbeit reagieren beide Hersteller auf den steigenden Bedarf nach materialübergreifenden Designkonzepten in Architektur und Innenraumgestaltung.
