Rituale ins Bad holen

25.05.2012 | Allgemein

EOOS Design setzt sich mit uralten Ritualen auseinander und wandelt diese in modernes Design um.

Seit neun Jahren arbeitet die Wiener Designschmiede EOOS Design mit Duravit zusammen. Die Fachzeitschrift „Der österreichische Installateur“ traf Agenturmitbegründer und De­signer Martin Bergmann zum Interview.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Duravit?
Martin Bergmann: Jörn Ikels von Duravit holte uns. Der erste Auftrag war der Entwurf einer Eckbadewanne, entstanden ist „Paiova“.
Wie viele und welche Produkte haben Sie für Duravit schon entworfen?
Bergmann: Bisher sind es sechs Serien: Paiova, Sundeck, Nahho, Inipi, Open Space und Delos.

Wie selbstständig können Sie hier arbeiten? Gibt es Vorgaben?
Bergmann: Vorgaben gibt es, aber die Zusammenarbeit lebt vom Input beider Seiten. Design ist ein großer Kommunikationsprozess, in den alle Partner unterschiedliche Betrachtungen, Ideen, Innovationen und Technologien einbringen. In diese gemeinschaftliche Betrachtung bettet EOOS Qualitäten wie Transformation, Poesie und Nachhaltigkeit ein. Diese Qualitäten spiegeln sich auch in den Objekten wider, die so entstehen und die uns am Ende oft alle gemeinsam verblüffen. 

Für welche anderen Bereiche, außer dem Bad, arbeiten Sie noch?
Bergmann: Unser Interesse gilt der gesamten privaten und öffentlichen Sphäre. Wir wollen Typologien aufbrechen, Bad und Wohnen verbinden, zum Beispiel. Im Wellnessbereich spielen auch Rituale und Gesten eine Rolle. 
Was ist Ihr persönliches Lieblingsobjekt im Bad?
Bergmann: Unser Favorit im Moment ist OpenSpace, eine Duschabtrennung, die scheinbar verschwindet, wenn man sie nicht verwendet und damit zusätzlich Raum schafft. Das ist eine echte Innovation.
Das ganze Interview: Ausgabe 5a/2012, ab Seite 14

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