Die Umsetzung der Strategie erfolgt über einen klar strukturierten Maßnahmenplan. | © Immo Wegmann/Unsplash
Erstmals in der Geschichte der Bundesinnung hat der Bundesinnungsausschuss – bestehend aus Vertreter:innen aller Landesinnungen – zu Beginn einer neuen WK‑Funktionsperiode ein umfassendes Leitbild samt interessenpolitischer Strategie beschlossen. Der Beschluss erfolgte am 10.12.2025 und markiert einen zentralen Meilenstein für die strategische Weiterentwicklung der österreichischen Sanitär‑, Heizungs‑ und Lüftungstechnik.
Die Strategie 2025–2030 ist das Ergebnis eines intensiven Arbeits‑ und Dialogprozesses zwischen Bundes‑ und Landesinnungen. Ziel war es, nicht nur gemeinsame Ziele und künftige Leistungen zu definieren, sondern auch die gewünschte Wirkung der Interessenvertretung sowie einen effizienten Einsatz der vorhandenen Ressourcen festzulegen. Damit wurde ein strukturierter Orientierungs‑ und Lernprozess angestoßen, der die Arbeit der Bundesinnung in den kommenden Jahren prägen wird.
Leitbild als Fundament
Das Leitbild der Bundesinnung ist systematisch in die WKO‑Wirkungspyramide eingebettet und umfasst Vision, Mission und Grundsätze. Daraus leiten sich strategische Ziele sowie konkrete Maßnahmen für die Funktionsperiode 2025–2030 ab.

Vision
Die Bundesinnung versteht sich als zentrale und wichtigste Interessenvertretung der Sanitär‑, Heizungs‑ und Lüftungstechnik im Gewerbe und Handwerk. Sie unterstützt ihre Mitglieder professionell bei unternehmerischen Herausforderungen und ist anerkannte Partnerin entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie für Politik, Medien und Institutionen.
Mission
Gemeinsam mit den Landesinnungen vertritt die Bundesinnung die Interessen aller österreichischen SHL‑Unternehmen, stärkt Unternehmertum und Wettbewerbsfähigkeit und setzt sich für optimale Rahmenbedingungen ein. Ziel ist es, als starke Stimme der Branche wahrgenommen zu werden und einen aktiven Beitrag zur Energie‑ und Zukunftspolitik Österreichs zu leisten.
Grundsätze
Die Arbeit der Bundesinnung basiert unter anderem auf unternehmerischem Denken, fairen Wettbewerbsbedingungen, Nachhaltigkeit, Innovation, zeitgemäßer Berufsbildung sowie gelebter Partnerschaft innerhalb der Wertschöpfungskette.
Strategische Ziele und Schwerpunkte
Aus dem Leitbild leiten sich die strategischen Ziele der Bundesinnung ab. Zentrales Leitziel ist die Schaffung rechtssicherer, krisenfester, effizienter und planbarer Rahmenbedingungen für die Mitgliedsbetriebe.

Zu den zentralen strategischen Zielen zählen:
- eine einheitliche und starke Stimme über Ländergrenzen hinweg,
- die Positionierung als zentrale Drehscheibe der Branche für Politik, Normung und Förderthemen,
- ein spürbarer Mehrwert für Mitglieder durch hochwertige Services, Branchenmarketing und Nachwuchsarbeit.
Thematisch fokussiert sich die Strategie auf Ausbildung und Fachkräftesicherung, den Ausbau der Interessenvertretung, technische Arbeit im Sinne von Nachhaltigkeit, Innovation und Digitalisierung sowie die Eindämmung von Bürokratie und Missbrauch.
Maßnahmenplan für die Umsetzung
Die Umsetzung der Strategie erfolgt über einen klar strukturierten Maßnahmenplan. Dieser übersetzt strategische Leitlinien in operative Handlungen, definiert Prioritäten, Verantwortlichkeiten, Zeitrahmen und messbare Erfolgsindikatoren. Durch laufende Evaluierung werden Fortschritte sichtbar gemacht und Anpassungen frühzeitig ermöglicht.
Mit der Strategie 2025–2030 positioniert sich die Bundesinnung als stabile, zukunftsorientierte Interessenvertretung einer wirtschaftlich starken Branche, die einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, zur Energiewende und zur Sicherung des österreichischen Lebensmodells leistet.
