Schlauer sind wir alle natürlich auch immer nach Messebesuchen – nicht nur ob der dort präsentierten Neuheiten, sondern auch oder vor allem auf Grund der zahlreichen ebendort geführten Gespräche. Die Messe Wels kann auf eine erfolgreiche Energiesparmesse 2026 zurückblicken – neue Halle inklusive! Eine gute Idee wäre auch ein Hotel an selber Stelle gewesen, denn die Endkunden, die die neue Halle hauptsächlich frequentieren werden, machen die Industriepartner in den anderen Hallen wohl nicht allzu glücklich. Aber gute Ideen kommen, wie bereits erwähnt, vielfach erst im Nachhinein … Und die neue Halle wird neben der jährlichen Energiesparmesse, sicherlich auch eine große Anzahl an anderen Nutzungsmöglichkeiten bei ebenso vielen anderen Veranstaltungen bieten – so viel ist sicher.
Die Heizungshalle war an den Fachbesuchertagen gut besucht und auch das Feedback aus der Sanitärhalle war durchwegs positiv. Die Steirer Stund’n am Gemeinschaftsstand von Bundesinnung, Oase Bad und „Gelben“ sorgten für großen Besucherandrang am Donnerstag. Die Niederösterreicher legten am Freitag nochmal nach.
BIM Anton Berger hob zudem – bei der traditionellen VÖK-Pressekonferenz, die dieses Jahr am zweiten statt wie sonst am ersten Messetag stattfand – hervor, dass die InstallateurInnen eine nicht wegzudenkende Rolle bei der Umsetzung der Klimaziele spielen. Weiters steht die Kundmachung der überarbeiteten Lehrausbildung Installations- und Energietechnik kurz bevor; mit dieser werden entsprechend ausgebildete Fachkräfte mit Sicherheit auch in Zukunft zur Verfügung stehen. Die wirtschaftliche Situation bleibt schwierig – aber Herausforderungen sind ja bekanntlich auch Chancen. Da ist zunächst die Förderung für den Kesseltausch – der Tenor bei der VÖK-PK war, dass Investitionen auch ohne Förderung getätigt werden müssen. Die Heizung ist halt aus Sicht der Gebäudetechniker wichtiger, was wir als offizielles Kommunikationsmedium der Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker – und somit auch allen Landesinnungen – nicht nur verstehen, sondern auch unterstützen können.
Bei allen Herausforderungen der letzten Jahre, sollen aber auch Positiv-Meldungen nicht vergessen werden. Jüngst wurden etwa von Caverion Österreich durchwegs gute Geschäftszahlen rückblickend auf 2025 präsentiert: Trotz eines von politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägten Umfelds, konnte das Unternehmen seinen Umsatz steigern: +5,4 Prozent (auf 284 Mio. Euro) wurden verlautbart; auch die Zahl der Mitarbeitenden in der Division Österreich erhöhte sich um zwei Prozent (auf 1113).
In diesem Sinne wollen wir positiv nach vorne und ins Jahr 2026 blicken – wir sind ja quasi schon mittendrin! Ihnen, liebe LeserInnen, wünsche ich an dieser Stelle, wie gewohnt, gute Lektüre mit der vorliegenden Ausgabe 3/2026.
Martin Pechal
Chefredakteur
