Wohnraumlüftung: Planung & Bau

16.10.2019 | Klima / Lüftung, News

Was bei der Planung und dem Bau von Passiv- und Niedrigenergiehäusern berücksichtigt wird, ist bei regulären Neubauten noch nicht angekommen: Die Rede ist von der Wohnraumlüftung, im Fachjargon auch Komfortlüftung genannt. Durch den heutzutage sehr dichten Bau der Häuser ist die Sicherstellung eines kontinuierlichen Luftaustauschs ein wichtiger Beitrag zum gesunden Wohnen.


Schlechte Luft hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen – wie andauernde Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen. Der hygienische Grenzwert der CO2- Belastung eines Raums liegt bei etwa 1.500 ppm. Zwei Personen überschreiten diesen in der Nacht bei geschlossenem Fenster um ein Vielfaches – bis zum Morgen steigt der Wert auf rund 4.500 ppm. Die Luftfeuchtigkeit liegt zu diesem Zeitpunkt bei rund 65 Prozent. Durch den auch im Laufe des Tages steigenden Feuchtigkeitsgehalt im Haus wird Schimmel begünstigt. Dieser schadet nicht nur dem Mauerwerk, sondern auch der Gesundheit.

Luftaustausch ist wichtig
Um einen hygienischen Luftaustausch ohne Komfortlüftung zu gewährleisten, müsste man drei Mal täglich für volle 15 Minuten das komplette Haus lüften. Zudem sind offene Fenster eine Dauereintrittskarte für Insekten, Staub und Schmutz.

Lüftung richtig dimensionieren

Eine hochwertige Komfortlüftung sorgt für den idealen Sauerstoff- und Feuchtigkeitsgehalt. Die richtige Wahl und Dimensionierung entscheiden maßgeblich über die Zufriedenheit des Kunden. Eine Komfortlüftung arbeitet besonders wirtschaftlich, wenn das Gerät, das Verteilsystem und die Auslässe optimal aufeinander abgestimmt sind. Wichtig sind daher die richtige Verlegung der Rohrleitungen sowie die Positionierung der Auslässe für Außen- und Fortluft.  Das Team von Hoval unterstützt Partner-Installateure und ihre Monteure gern mit einer kostenlosen Schulung vor Ort, bei der die Inhalte direkt auf der Baustelle an den Hoval– HomeVent®-Geräten praktisch vermittelt werden.

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