Das Training orientierte sich eng an den Anforderungen der WorldSkills. | © Herbert Gabauer
Im Vorfeld der WorldSkills 2026 in Shanghai intensivieren Nachwuchskräfte aus der Installations- und Gebäudetechnik ihre Vorbereitung. Ende März trafen sich Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Ungarn und Island in Budapest zum internationalen Training im Rahmen des SkillStar-Festivals.
Für Österreich war Marcel Riener vor Ort, der das Land im September bei den Berufs-Weltmeisterschaften vertreten wird.
Praxisnahe Aufgaben unter Wettbewerbsbedingungen
Das Training orientierte sich eng an den Anforderungen der WorldSkills. In mehreren Modulen arbeiteten die Teilnehmer mit unterschiedlichen Materialien und Verbindungstechniken. Bewertet wurden unter anderem Maßgenauigkeit, Verarbeitungsqualität und Funktionalität.
Ein besonderer Fokus lag auf der Selbstbewertung der eigenen Arbeit. Nach jeder Einheit analysierten die Teilnehmer ihre Ergebnisse anhand internationaler Kriterien. Ziel war es, ein besseres Verständnis für die Bewertungsmaßstäbe im Wettbewerb zu entwickeln.
Austausch auf internationalem Niveau
Neben der technischen Vorbereitung stand auch der fachliche Austausch im Mittelpunkt. Das Training bot die Möglichkeit, unterschiedliche Arbeitsweisen kennenzulernen und sich mit internationalen Standards vertraut zu machen.
Skills-Experte Herbert Gabauer zieht ein positives Fazit: Das Training sei „ein voller Erfolg, fachlich wie persönlich“. Marcel Riener habe seine Fähigkeiten gezielt weiterentwickeln und wichtige Erfahrungen sammeln können.
Fokus auf Shanghai 2026
Für den österreichischen Teilnehmer steht nun die nächste Phase der Vorbereitung an. Die WorldSkills 2026 finden von 22. bis 27. September in Shanghai statt und gelten als wichtigste internationale Vergleichsplattform für junge Fachkräfte.
Einordnung: Wettbewerb als Qualitätsmaßstab
Internationale Trainingsformate wie das SkillStar-Festival zeigen die wachsende Bedeutung globaler Standards im Handwerk. Wettbewerbe wie die WorldSkills dienen nicht nur als Leistungsschau, sondern auch als Benchmark für Ausbildung und Qualifikation.
Für Teilnehmer wie Marcel Riener sind sie zugleich Bühne und Lernplattform – mit direktem Einfluss auf die Weiterentwicklung des Berufsbildes.
