Zuverlässiger Schutz vor Wassereintritt

04.11.2021 | News, Sanitär

Sanitärräume und Bäder müssen gegen in das Mauerwerk eindringende Feuchtigkeit ­geschützt werden, um Bauwerksschäden zu verhindern. Dabei kommt es auf jedes ­Detail an. Denn selbst geringe Wassermengen können über die Zeit beträchtliche Schäden verursachen.

Für die Montage der Wandscheiben­abdichtung wird zunächst der passende Baustopfen in die Wandscheibe eingedreht. So ist weiterhin eine problemlose Dichtheitsprüfung möglich, da die Verbindung zwischen Wandscheibe und Baustopfen noch sichtbar bleibt.
Für die Einbindung des Armaturen­anschlusses in die Verbundabdichtung kommt im nächsten Schritt die eigentliche Wandscheibenabdichtung zum Einsatz, die über den Baustopfen als Antrieb auf die Wandscheibe geschraubt wird. Dadurch wird die Dichtgeometrie, die „in einem Guss“ bei der Fertigung eingebracht und so unlösbar mit dem Produkt verbunden ist, auf das Gewinde der Wandscheibe gedrückt. Zusätzlich sorgt die robuste Konstruktion der Dicht­hülse für Stabilität bei der Armaturen­montage. Nach Fertigstellung des Trockenbaus kann die Wandscheibenabdichtung über eine Dichtmanschette dann in die Verbundabdichtung integriert werden. Das passgenaue Ablängen erfolgt schließlich nach Fertigstellung des Fliesenspiegels.

Passende Dämmschale
Die leicht zu installierende Abdichtung zeichnet sich aber nicht nur durch die praxis­gerechte Montage aus: Die zum System gehörende Dämmschale erfüllt die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und der DIN 1988-200. So wird die Wärmeabgabe beschränkt und die Erwärmung von Trinkwasser kalt vermieden, was den Erhalt der Trinkwassergüte unterstützt. Außerdem wird durch die Dämmschale, die jeweils für die Kombination mit Einfach- und Doppelwandscheiben erhältlich ist, die schall­technische Entkopplung der Armaturen­anschlüsse erreicht.

Diesen Beitrag finden Sie auch auf Seite 24 der aktuellen Ausgabe 11/2021!

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